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Dezember 2016

 

  

                                                                                   

Redakteur: Heiner Spieß                          

 

 

Was bringt uns der Dezember 2016

 

Langsam zurücklehnen, sich auf die nach-weihnachtliche Entspannung einstellen und das neue Jahr freudig begrüßen und begießen?

Das hat auch sonst im Zwischenmenschlichen nicht immer so funktioniert – aber werden sich in dem kommenden Jahr 2017 die schon 2015/16 eingesetzten Verwerfungen vielleicht in tief greifende politisch-kulterelle Umbrüche verwandeln, wie es sich in den USA schon abzeichnet ?

Wir Lions sind zwar eine weltweite und weltoffene Organisation, haben aber unser Hauptquartier nun mal in den USA – können wir da einfach „neutral“ bleiben und bei unseren Hundert-Jahr-Feiern darüber hinweg sehen, daß möglicherweise auch die Grundlagen unseres Selbstverständnisses in Frage gestellt werden? Wie lauten gleich  „Die Ziele von Lions Clubs International“(leider ohne Jahrgangs-Angabe):

„Den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern der Welt zu WECKEN und zu erhalten;
die Grundsätze eines guten Staatswesens und guten Bürgersinn zu FÖRDERN;
aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft EINZUTRETEN;
die Clubs in Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitigem Verständnis zu VERBINDEN;
ein Forum für die offenen Diskussionen aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu BILDEN, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln;
einsatzfreudige Menschen zu BEWEGEN,  der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen; Tatkraft und vorbildliche Haltung zu allen beruflichen und persönlichen Bereichen zu entwickeln und zu fördern.“

 

Ich wünsche allen Lesern ein besinnliches aber auch fröhliches  Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehen uns wieder im Januar 2017 – aber was wollen wir uns da vornehmen, worauf müssen wir  jetzt besonders achten?!

 

 

                                                                       Ihr Hans-Heinrich Spieß

 

 

 

Was bringt uns der November 2016?

 

Den meisten Clubmitgliedern viel Arbeit, Einige Clubmitglieder können sich etwas zurücklehnen und den November Blues genießen, die übrigen können sich den Blues vertreiben und viel frische Luft tanken,  indem sie sich in die Arbeit stürzen.

Und was heißt das?

Ein Teil des Clubs, insgesamt 49 Mitglieder bzw  deren Ehefrauen/Lebensgefährtinnen beteiligen sich am Kalenderverkauf auf dem Scharn und bei dem GWD-Heimspiel am 13.11. in der Kampa-Halle. Ein kleinerer Teil, nämlich die Macher des Kalenders können sich dagegen entspannt zurücklehnen und auf ein wieder hervorragend gelunges Werk zurückblicken – was nicht heißt daß sie sich teilweise  auch am Verkauf oder der Organisierung des Verkaufs beteiligen...

 

Auch die Beteiligten an der 4. Typisierungsaktion für Knochenmarksspender im Freiher von Stein Berufskolleg gleich neben der Kampa-Halle können sich befriedigt zurücklehnen.

735 junge Menschen entnahmen von sich eine Speichelprobe, deren Fingerabdruck dann über ein Labor in die Kartei potentieller Knockenmarksspender gelangt. Ist jemand an Leukämie erkrankt, kann dann der Spender mit dem lebensrettenden Knochenmark gefunden werden – sofern sich      der passende „Fingerabdruck“ in der Kartei befindet. Das ist bei den bisher über 3000 Spendern des mindener Berufskollegs immerhin schon 56 Mal passiert!!

Also – das ist nicht nur eine Good-Will-Demonstration, jeder Beteiligte läßt sich mit seiner Teilnahme darauf ein, gegebenenfalls in absehbarer Zeit einen Eingriff bei sich zuzulassen und etwas von seinem persönlichen Knochenmark zu spenden! Hut ab!!

Und kostenfrei ist das ganze auch nicht: für jede Probe schickt das untersuchende Labor eine Rechnung. Über 100 000 € konnte das Berufskolleg bisher schon an Spenden dafür einsammeln, dieses Mal 3000 € vom LC Porta Westfalica.

So, jetzt ist es genug mit den Arbeitsberichten. Genießen Sie trotzdem die beginnende vorweihnachtliche Zeit und vergessen Sie nicht, sich einen Kalender zu besorgen – die sind in letzter Zeil schnell vergriffen – wo es doch so schöne Gewinne gibt....!

 

 

 

                                                                       Ihr Hans-Heinrich Spieß

 

 

Was bringt uns der Oktober 2016?

 

Der neue Präsident beginnt gleich mit einem kleinen Paukenschlag: möglichst viele Lions mögen sich bitte am DKMS-Aktionstag am Donnerstag den 6.10. beteiligen! Zunächst aber: Was heißt eigentlich DKMS?

Wikipedia sagt: Die DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspendedatei) ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, deren Ziel es ist, durch Unterstützung von Knochenmarksspenden die Heilungschancen der an Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems Erkrankten zu verbessern.“

Um an solche lebensrettenden Spenden zu kommen muß man möglichst viele Menschen typisieren. D.h. es wird den potenziellen Spendern ein Schleimhautabstrich an der Wange vorgenommen. Daraus kann man dann diejenige Person heraussuchen, deren Knochenmark die  benötigten Gewebemerkmale für die beabsichtigte Transplantation enthält. Dann kann die Spende vollzogen werden.(Wie?)

Puh, das ist komplizierter als ich dachte!

Also, nur wer jünger als 55 ist kommt dafür in Frage, das ist klar. Von den Porta- Westfalica Lions sind das 12 Mitglieder! Deshalb nur der kleine Paukenschlag. Aber man kann ja auch bei der Aktion helfen, andere zu typisieren.

 

 

 

                                                 Hans-Heinrich Spieß

 

 

Was bringt uns der September

 

 

Nach der langen Sommerpause muß auch ich mich erstmal wieder in der Lions-Welt einfinden und auf meine Aufgaben und Ziele besinnen: Sponsorengewinnung für den Adventsloskalenders und mir klar machen, was der  neue Präsident mit uns vorhat und wo mein Part liegen könnte…

Der neue internationale Präsident Bob Corlew aus Tennessee hat mich mit seinem in neuen Lion abgedruckten 15-seitigem Motto erst einmal abgeschreckt, aber daß er für seinen Aufruf die Bergsteiger-Allegorie benutz hat mich dann doch interessiert und ich begann seinen Aufruf zu lesen…

Die Beschreibung seines heimatlichen Naturraums und der Kultur der gegenseitigen Unterstützung fand ich anregend. Die Auforderung, mit unseren Gemeinschaften – hier ist wohl die Gemeinde gemeint –Kontakt aufzunehmen ist sicher in vielen Teilen der Welt sehr wichtig, aber wenn ich an unsere Suche nach geeigneten Förderprojekten schaue, deckt die Gemeinde und andere Institutionen das meiste ja ab, etwas neu zu initiieren dürfte erstmal genaueres Hingucken erforderlich machen, wie z.b. die sogn. Typisierungsaktion zur Unterstützung von an Leukämie erkrankten, die von Berufskolleg durchgeführt und von unserem Club jetzt unterstüzt werden soll, und zwar – wie ich es verstehe - nicht nur finanziell sondern auch durch persönliche Beteiligung! Nicht gefallen hat mir an diesem Teil des Aufrufs der Hang der Lions-Bewegung zur Selbstbespiegelung (Seite 70 heißt es: „stellen Sie sicher, dass das Lions-Logo als markanter Teil des Projekts herausgestellt wird.“) Das Lions-Logo sollte sicher dabei sein, aber nicht als „markanter Teil des Projekts“, sondern eher als Fußnote!

Besonders gut finde ich die Aufforderung, auf die systematische Entwicklung/Förderung von Führungskräften innerhalb unseres Clubs und noch mehr auf die Ausbildung von Team-Regeln zu achten, was sich ja gerade in unserem Club in der gegenwärtigen Flaute bei der Sponsoren-Anwerbung zeigt: wenn unser Kalender-Verantwortlicher uns nicht etwas auf die Finger klopfen würde, gäbe es Probleme. Da ist so ein Verantwortungsgefühl für das Ganze wichtig, aber funktioniert natürlich nur, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht! Teamvertrauen ist gefragt!

Also, liebe Freunde, es gibt viel zu bedenken und zu tun!


                                                     Hans-Heinrich Spieß

 

Was bringt uns der Juni 2016 ?

 

Gedanken am Sonntagmorgen: Wir, der LC Porta Westfalica und Lions national und international…letzte Woche kam unser Freund und Nachbar H.H., Mitglied im Mindener LC, aus Darmstadt zurück.

Schön, Darmstadt ist eine interessante Stadt, u.a. geprägt vom Jugendstil und der  Lebensreform-Bewegung auf der Mathildenhöhe…aber sonst? Ach ja,mir dämmerte es: da war doch der Kongreß der deutschen Lions, KDL 2016 Darmstadt! Was heißt denn nun wieder KDL? Ach ja, Kongreß der Deutschen Lions. Es gibt ja auch noch SDL,HDL (mein HDL-Wert lag zuletzt bei 56 – aber der ist wohl nicht gemeint) etc. Ich merke: ich bin überhaupt nicht im Bilde, was da in Darmstadt verhandelt wurde und die entsprechenden Seiten im Lion überschlage ich schnell. Nur war da neulich von Mathias Horx die Rede, einem Zukunftsforscher, der kein Kaffeesatzleser ist sondern ganz interessante Ansätze zu haben scheint, und der als Hauptvortragsredner für den KDL angekündigt wurde.

Über den und seine positiven Impulse erzählte unser Nachbar begeistert und bemerkte dann beiläufig dass das sicherlich was für mich gewesen wäre oder so ähnlich. Ja, er kennt mich und er weiß auch, dass ich noch nie auf so einer Delegiertenversammlung war. Diese ewigen Abstimmungen, die ewige Frage des Mitmachens – da hatte ich eigentlich schon lange innerlich abgeschaltet.

Mein Nachbar erzählte mir, dass aus eben diesen Gründen die „frühere“ Mitgliederversammlung nur noch ein kleiner, für die Delegierten bestimmter Teil des Kongresses sei, der sich allgmein interessanteren Themen widme und so auch für „einfache“ Mitglieder interessant werde.

Von ca. 1500 Clubs in Deutschland waren 20 vertreten, aber die Teilnehmerzahl betrug immerhin 1000. Vom LC Porta Westfalica war kein Delegierter zu sehen!

Ich fragte mich, ob wir es uns zu leicht machen, ob uns da nicht auch was entgeht,

schließlich sind die Teilnehmer alles Lions wie wir, und auch „da oben“ gibt es das Bemühen um Veränderungen, wie das neue Kongresskonzept und auch die Leserumfrage zum Lion zeigt .

Mit dieser sonntäglichen Betrachtung verabschiede ich mich in den Sommer, im August geht’s weiter!

 

 

 

                                                           Hans-Heinrich Spieß

 

Was bringt uns der Mai 2016 ?

 

Sonne, viele Feiertage, gute Laune, das Präsidentenjahr neigt sich dem Ende zu.... Das reicht doch eigentlich! Oder...? Ach ja, ich wollte mich dazu äußern, was wir eigentlich noch mit unseren Gründungsvätern zu tun haben. Das ist eine auch in unserem Club selten gestellte Frage.
Ein Club von kleinen und mittelständigen Unternehmern? Trifft bedingt zu: im engeren Sinne sind es 13 selbständige Unternehmer, nimmt man die im Gesundheitssektor tätigen Lions hinzu, verdoppelt sich die Zahl auf 30. Gucken wir weiter zur damaligen gesellschaftlichen Situation, in der die Lions  die Not in der Gesellschaft zu lindern versuchten: 1917 war Kriegszeit, aber nicht direkt in den USA. Die Amerikaner kämpften im großen Stil auf Seiten der Engländer und Franzosen gegen das deutsche und österreichische Kaiserreich und mußten dazu sicher alle Reserven mobiliseren. Und hinter dem Wort Reserven verbergen sich in Kriegszeiten neben Munition und sonstigen Nachschubgütern v.a. Soldaten, Soldaten, Soldaten, die hauptsächlich aus den breiten Schichten der arbeitenden Bevölkerung stammten. Und das wird in vielen Familien große Not bewirkt haben, vielleicht auch in manchen Unternehmerfamilien...
Unsere Arbeit bewegt sich also, verglichen mit der damaligen Zeit, auf einem relativ hohen Wohlstandsniveau - auch wenn das man einer anders sieht. Aber Not gibt es bei uns auch, und da sind wir wieder bei unseren Aktivitäten, was z.Zt. v.a. die Intergration der Flüchtlinge betrifft. Der z.Zt. gestoppte Flüchtlingsstrom gibt uns die Chance, mehr in die Qualität der Arbeit zu investieren, und das sollten wir dann auch tun.

 

                                Ihr Hans Heinrich Spieß

 

 

Was bringt uns der April ?

Mittwoch, 14.30 im großen Tagungsraum "Hille" des Begegnungszentrums e-werk der Diakonie Stiftung Salem in Minden: eine kleine Gruppe von Flüchtlingen mit vorläufiger Aufenthalts-berechtigung sind um einen runden Tisch versammelt um ihre noch rudimentären Deutschkennt-nisse mit Hilfe von Fr. K. und ihrer Übersetzungs-ap zu verbessern. Ziel ist die deutsche Sprache so gut zu beherrschen, daß sie einen der Praktikumsplätze belegen können, die inzwischen u.a. vom PowerPoint Personal Service, der Firma Ornamin und dem Johannes Wessling Klinikum, bereit gestellt wurden. Direkt angeschlossen ist eine Cafeteria, wo man auch zwanglos Kontakt untereinander aufnehmen kann...So sieht der Beginn der Praktischen Arbeit des Projekts "Flüchtlingspartner Minden" aus, an dem neben unserem Club 6 weitere Service-Clubs und neben der Stadt Minden und dem Diakonischen Werk noch weitere  Unternehmen, als die o.g., beteiligt sind. Es geht um die Integration von lernbereiten jungen Menschen unter den 3738 Flüchtlingen, die bis Ende Februar 2016 in Minden untergebracht waren, praktisch voranzubringen.
Die beteiligten 3 Lionsclubs knüpfen damit an die Wurzeln der Lions-Bewegung an, die am 7.6.1917 in Chicago zu ihrer Vereinigungsversammlung unter Leitung von Melvin Jones zusammenkamen. Die Gründungsväter waren v.a. kleine und mittelständige Unternehmer, die Not vieler Menschen, für die sich niemand in den USA verantwortlich fühlte, durch praktische Hile zu lindern versuchten. Zudem wollten sie, und das soll hier nicht verschwiegen werden, sich auch durch dieses Netzwerk für ihre unternehmerische Arbeit bessere Bedingungen verschaffen... Dazu mehr in der Mai-Kolumne.

                                            

                                                  Ihr Hans Heinrich Spieß

 

Was bringen uns Februar und März ?

Reset - die Winterzeit ist die Zeit des, Bilanzierens, Überdenkens und schließlich Zeit für Planung und Reorganisation...
Zunächst einmal überdenkt der Club die Kalender-Aktivitäten: der erneute Ausverkauf aller Kalender plus unbefriedigter Nachfrage  wirft wieder die Frage einer Auflagenerhöhung auf, die aus steuerlicher Sicht möglich ist. Aber müssen wir wirklich alle Nachfragen befriedigen oder ist nicht auch eine gewisse Knappheit verkaufsfördernd?
Wem sollen die Überschüsse der Kampagne 2015 zugute kommen und wie wollen wir die nächste Kampagne ausrichten?
Ab welchem Spenden- bzw. Gewinnbetrag erscheint das Logo des Spenders auf den Kalendertürchen?
Auch die Verantwortlichkeiten und die Aufgabenverteilung für die nächste Präsidentschaft und auch für längerfristige Aufgaben wie das 2019 anstehende 60jährige Jubiläum des Clubs müssen bedacht und entschieden werden. Bestimmte Ämter müssen in jedem neuen Präsidentenjahr neu besetzt werden aber es sollten auch Kontinuitäten "eingebaut" werden.
Für solche Prozesse muß man sich Zeit nehmen aber auch für sich selbst - oder? Ich nehme sie mir und deshalb wird die nächste Kolummne auch erst im April erscheinen!
Also: Tschüss bis dahin!

                                            Hans Heinrich Spieß

 

 

Was bringt uns der Januar 2016?

 

Wir starten in ein neues Jahr – auch wenn sich erstmal eine gewisse Festtagserschöpfung und winterliche Ruhe über die Clubaktivitäten gelegt hat.

Von welchem Club spreche ich da?

Sicher nicht vom Lions Club Porta Westfalica!

Ich denke hier vor allem an die vom Präsidenten initiierten „3 kleinen Activities“.

Auf der Weihnachtsfeier wurden die 35 eingegangenen Vorschläge von den anwesenden Mitgliedern und ihren Partnerinnen „priorisiert“, was bedeutet: das Interesse der Anwesenden für die einzelnen Vorschläge wurde abgefragt, 107 Stimmen wurden für 21 Vorschläge für „wer will macht mit (WWMM)“abgegeben, also für gemeinsame Aktivitäten, die Spaß machen sollen aber nichts „bringen“ müssen. Der beliebteste Vorschlag: Naturführung durch das Hiller Moor mit einer Glühweinpause. 50 Stimmen gab es für 14 Vorschläge für neue Activities, die auch Spaß machen dürfen, aber was bringen sollen. Hier „gewann“ das „running dinner“, wo sich 2 Paare einladen und jeder für einen Teil des Dinners zuständig ist und pro Person und Gang 10 € aufs Spendenkonto wandern.

Es haben  also genug kleine Sprösslinge die winterliche Schneedecke durchbrochen – einige davon werden sicher auchden Winter überleben und groß werden, man darf gespannt sein.

Dass so ein Club  ein lebendiger Organismus ist, wo ein ewiges Kommen und Gehen herrscht, mussten und konnten wir zum Jahresende konzentriert erfahren: zum einen mussten wir den Tod 2er verdienter Mitglieder und einer Lionesse betrauern, zum anderen konnten wir aber auch  2 neue Mitglieder begrüßen!

Also: auf ins neue Jahr!

                                                                       Hans Heinrich Spieß

 

 

 

Was bringt uns der Dezember?

 

Der Verkauf des  Advents-Los-Kalender ist abgeschlossen! Ausverkauft!

Die Kalender-Verantwortlichen atmen tief  durch – wenn sich jetzt nicht noch die eine oder andere Panne zeigt. Mit großen Pannen ist aber nicht zu rechnen, den schon vor dem Verkauf hatten 2 Lions alle Kalender auf Fehldrucke durchgeguckt: sind die möglichen 7000 Losnummern alle verteilt oder fehlen einzelne Nummern, sodaß einzelne Gewinne gar keinen Abnehmer finden oder ob es einzelne Nummern mehrmals gibt und damit mehrere Bewerber um einen bestimmten Gewinn. Das wäre der worst case!

Für die Kalenderbesitzer beginnt die spannendste Zeit: bei einigen beginnt jeder Tag mit dem Blick ins MT oder ins Internet, bei anderen mit dem Ohr am Radio, mit der Frage:

Hat meine Losnummer gewonnen??? Aber das ist ja auch das Spannende am jährlichen  Advents-Los-Kalender des Lions-Clubs Porta Westfalica und das gibt es für die meisten 24 Mal!

Mit dem 31. Dezember 2015 endet dann das Kalenderjahr, nicht aber das Lionsjahr für den Präsidenten: dann ist erst die erste Hälfte seines Amtsjahres um. Aber die 2. Hälfte regiert es sich ohne Kalender-Aktion meist leichter!

Auch die Lions genießen jetzt die Weihnachtszeit und die meisten freuen sich auch auf die Weihnachtsgans. Da taucht bei mir die Frage auf: Was essen eigentlich die Vegetarier zum Weihnachtsfest?

Ich wünsche allen Lesern ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest, mit oder ohne Gans, und einen Guten Rutsch uns neue Jahr! Wir sehen uns wieder im Januar 2016!

 

                                                                     Hans-Heinrich Spieß

 

Was bringt uns der November?                                                                                  

Der Verkauf des Avents-Los-Kalender konzentriert sich - wie jedes Jahr - auf den November.
54 Lion bzw. ihre Partnerinnen finden sich an den Samstagen und einem Sonntag auf dem Scharn in Minden am Lionsstand zum persönlichen Verkauf ein.
Am 18.11. unterstützen einige Lions GWD in der Kampahalle gegen Dormagen und der eine oder andere GWD-Fan bedankt sich nach dem Sieg mit dem Kauf eines oder mehrerer Kalender.
Daneben findet natürlich auch der Verkauf in vielen Geschäften statt (s. dazu die Oktober-Kolummne).

Mancher Leser dieser Kolummne wird sich vielleicht fragen:
Dreht sich im Lions-Club-Porta-Westfalica eigentlich alles um diesen Kalender ???
Es gibt doch noch andere wichtige Dinge!
Momentan v.a. : wie können wir der Flüchtlingswelle, die ja auch Minden erreicht hat, begegnen?
Gemäß unserem Motto WE SERVE natürlich unterstützend auf ihrem langen und mühsamen Weg, in Minden Fuß zu fassen!
Als die ersten, meist jesidischen Flüchtlinge im Sommer kamen, holten einige Lions-Damen dringend benötigte Töpfe, Geschirr und Bettwäsche aus ihren Keller-Vorräten.
Dann folgte die Bereitstellung von gebrauchten Fahrrädern - teilweise von mindener Fahrradhändlern gesponsert  - und (neuen!)
Busfahrkarten...
Als nächstes wurde eine Beteiligung des Clubs an dem Projekt "Flüchtlingspartner Minden" beschlossen. Dieses Projekt wird von mindener Service-Clubs, den "Bildungspartnern Minden" und der Stadt Minden getragen und soll v.a. die Sprachförderung und - in Verbindung mit lokalen Firmen -die berufliche Integration der Flüchtlinge  unterstützen.
Aber - das sei hier angemerkt - steht uns nicht die eigentliche Nagelprobe erst noch bevor:
Die direkte Kontaktaufnahme mit dem einzelnen Flüchtling?
Sicher ein allein schon aus sprachlichen Gründen schwieriges - aber wie einige Lions meinen - wichtiges Unterfangen, denn Integration geschieht - neben beruflicher Qualifizierung - v.a. durch Gespräch und gemeinsames Tun statt.
Wie können wir diese Türen öffnen?  

Jetzt noch mal zurück zu unserem Lieblingsprojekt:
Am Ende des Monats findet dann noch ein quasi hoheitlicher Akt statt:
Damit sich niemand mit Insiderwissen  Vorteile bei der Wahl seines Kalenders bzgl. der Gewinnnummern verschaffen kann werden die Gewinnnummern unter notarieller Aufsicht eben nach dem Verkauf gezogen und dann vom 1. bis 24. Dezember veröffentlicht.

 

 

                                                           Hans-Heinrich Spieß

 

 

Was bringt uns der Oktober?

 

Der Advents-Los-Kalender sowie die Ankündigungsplakate werden jetzt im Druckhaus JCC Bruns gedruckt, wobei die Ausstattung jedes Kalenders mit der individuellen Los-Nr. immer eine besondere Herausforderung darstellt.

Dann wird alles in handliche 50iger Pakete verpackt und zum Monatsende werden Vermarktung und Vertrieb organisiert.

Im Mindener Tageblatt wird der Kalender am 12.10. vorgestellt, wobei v.a.  die bis dahin feststehenden Förderprojekte vorgestellt und erläutert werden. Ca. 1/5 der Erlöse werden für akute Hilfsprojekte offen gehalten, deren Verteilung dann vom Präsidenten auch kurzfristig  entschieden wird, wie z.B. die Unterstützung der jesidischen Flüchtlinge Anfang 2015.

In der 2. Oktoberhälfte wird der Vertrieb organisiert:

Je ein Verantwortlicher kümmert sich um den Vertrieb und den Lions-Mitgliedern, um die Herrichtung und Bereitstellung unseres Verkaufsstandes, den Verkauf in der Stadt Minden und den Verkauf über diverse Verkaufstellen im Kreis (s.u.).

Ende Oktober schwärmen einige Clubmitglieder wie die Ameisen in den Kreis Minden-Lübbecke aus, um die Kalender-Pakete bei den Stellen abzuliefern, die sich zuvor zum Verkauf bereit erklärt hatten.

Die Verkaufsstellen mit dem größten Umsatz sind das Kaufhaus Hagemeyer, die WEZ-Märkte, Edeka-Neukauf-Märkte und E-Center, der Porta-Markt, die zahlreichen Filialen der Bäckerei Bertermann, die Stadtsparkasse Porta Westfalica, die Stadtbücherei Minden und noch viele weitere Verkaufstellen.

Wenn am 1.November der Verkauf  beginnt atmen die Verantwortlichen schon einmal tief durch!

Leider bleibt in diesem Zeitraum für andere wichtige Fragen -  wie die Unterstützung der Flüchtlinge im Kreis - kaum Zeit.

 

 

Hans Heinrich Spieß

 

Was bringt uns der September?

 

Der September ist Kalender-Entwicklungszeit beim Lions-Club Porta Westfalica.

Nachdem im Juli die meisten Anfragen an mögliche Sponsoren, die wir für die Gewinne im Advents-Los-Kalender gewinnen möchten, losgeschickt wurden  war Ende August Erntezeit:

Wieviel Sponsoren konnten wir gewinnen, die den Druck unterstützen und Gewinne für die 24 Türen des Kalenders bereitstellen?

Das eigentlich fällige Erntfest haben wir uns wie immer erspart.

Der Überblick für 2015 ist noch nicht komplett, deshalb die Zahlen von 2014:

23 Clubmitglieder hatten genau 100 Zusagen für Sponsorenprojekte für den Kalender 2014

gewonnen, wobei ein Mitglied allein 16 verschiedene Sponsoren begeistert hatte.

Nun werden von der 4-köpfigen Kalendermannschaft die  Texte und das Lay-Out entworfen und gestaltet und dann geht’s zum Druck.

Der Advents-Los-Kalender ist das wichtigste und umfangreichste (von der erforderlichen Arbeit her) Projekt des Clubs im Lions-Jahr – da darf nicht schief gehen! Es geht ja auch um eine Menge Fördergeld:

Allein ca. 10 000 € benötigen wir für das endgültige Lay-Out und den Druck bei ICC Bruns.

Schließlich sollen am  Ende des Verkaufs Ende November ca. 25 000 € für mehrere kleine, noch nicht bestimmte, und 5 größere Projekte erwirtschaftet sein:

 

1. Weitere Förderung der Bildungspartnerschaft Minden  für unterstützungsbedürftige Kinder

    in Minden.

2. Klasse 2000 zur Förderung von Erstklässlern zur stärkung der Kinder für ein positives und

    gesundes Leben ohne Drogen und andere Suchtmittel.

3. Lions-Quest zur Unterstützung der 15-21 jährigen in ihrem Prozeß des Erwachsenwerdens

    und Verantwortung-Übernehmens.

4. Kinderheimat Diakonie Stiftung Salem: Anschaffung von gebrauchten Fahrrädern für eine

    Jugendwohngruppe.

5. Weitere Förderung eines Wasserprojekts in Tansania zusammen mit dem Kirchenkreis

    Minden.