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Hohe Qualität und große Gefühle

Hohe Qualität und große Gefühle

Kiinderchor

Erkelenz. Die Pfarrkirche St. Lambertus war ausverkauft, denn der Abend versprach musikalisch anspruchsvoll zu werden. Der Lions Club Selfkant hatte zum weihnachtlichen Benefizkonzert zugunsten des Orgelbauvereins eingeladen.

Preisträger mit großer Perspektive präsentieren sich unter souveräner Leitung

Diese jungen Musiker zwischen zwölf und 18 Jahren sind schon gestandene Musiker. Sie sind Preisträger des Landes- und Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und Mitglieder des Landesjugendorchesters NRW sowie des Bundesjugendorchesters: Johanna Bleyer (Flöte / Violine), Hannah Forg (Violine), Jan-Henning Drees (Trompete), Hannah Forg (Violine), Nadja Haurenherm (Violine), Josephina Lucke (Klavier), Lian Schell (Violoncello) und Jana Schell (Klavier) sowie Sophie Stein (Oboe). Das Cusanus-Gymnasium hatte seinen Unterstufen- und Oberstufenchor beigesteuert, die Pfarrgemeinde ihren Kinderchor „DoReMi“ und das Vokalensemble „Bella Voce“.

Die Gesamtleitung lag bei Michael Forg, Musiklehrer am Cusanus, und Stefan Emanuel Knauer, Kantor an St. Lambertus.

Das Programm versprach einen interessanten Bogen vom Barock bis zur Moderne mit Werken von Bach, Händel und Haydn bis Schumann und Vivaldi und weiteren Komponisten. Doch vor allem versprach es ein weihnachtliches Gefühl in der festlich ausgeleuchteten Kirche.

Nach der Eröffnung durch den Oberstufenchor des Cusanus-Gymnasiums erschloss sich den meisten Zuhörern ein neues Klangerlebnis, denn das Vokalensemble „Bella Voce“ übernahm von der Empore über dem Haupteingang aus. Dort soll auch in einigen Jahre die neue und maßgeschneiderte Orgel stehen. Der Gesang des Chores füllte den Kirchenraum und erschloss den Zuhörern ein neues Hörerlebnis. „Wir wollen den neuen Klangraum der Kirche nutzen“, erklärte Kantor Stefan Emanuel Knauer. „Es ist schön, wenn die Leute hören, wie die Akustik von oben klingt.“ Gemeinsam mit dem Musiklehrer Michael Forg hatte er die musikalische Leitung des Abends.

Moderiert wurde der Abend von Markus Forg und Barbara Luxem. Im Mittelpunkt standen aber die jungen Musiker, die im Wechsel ein atmosphärisch dichtes und professionelles Konzert präsentierten.

 

Lions Club spendet 35.000 Euro

Lions Club spendet 35.000 Euro

Freude über große Spende: Michael Lautenbach, Bernd Küppers und Michael Forg (hinten) sowie Pastor Werber Rombach, Hilde Schimitzek, Katrin Zander, Josef Viethen, Dr. Veit Luxem und Dr. Christian Becker (vorne) bei der Übergabe des Geldes. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Der Lions Club Selfkant hatte in die Empfangshalle der Volksbank zur Spendenübergabe eingeladen, um das Spendengeld vom Weihnachtskonzert des Clubs in der Pfarrkirche St. Lambertus zu übergeben. Verbunden war der Empfang mit einem anschließenden Vortrag des Lions-Mitglieds und Vorsitzenden der Volksbank, Dr. Veit Luxem, über die Rolle der Volksbanken in der derzeitigen Situation auf dem Finanzmarkt.

Verteilt wurden insgesamt 35 000 Euro, die an die Kreismusikschule, die Erkelenzer Messdiener von Christkönig, den Orgelbauverein St. Lambertus und die Beratungsstelle des Vereins Donum Vitae gehen. Die Beratungsstelle leistet Schwangerschaftskonfliktberatung, wie die Vorsitzende Hilde Schimitzek und Beraterin Katrin Zander erläuterten.

Für die Kreismusikschule war Dr. Christian Becker vom Förderverein gekommen und erklärte, dass die Spende in die Anschaffung einer Harfe fließe. Pastor Werner Rombach berichtete vom Stand der Dinge auf der großen „Baustelle“ in St. Lambertus. Wenn alles nach Plan laufe, so Rombach, sei in rund fünf Jahren damit zu rechnen, dass in St. Lambertus wieder eine große Orgel erklingt. Die Empore, auf der der rund 1,1 Millionen Euro teure Orgelkörper errichtet werden soll, steht schon. Die Spende an die Messdiener wird der Messdiener-Band zugutekommen.

Der Lions Club Selfkant sehe es als seine Pflicht an, gesellschaftliches Engagement von Bürgern zu unterstützen, betonte Luxem. Erfreulich sei, dass bei dem Konzert im Dezember so viel Geld zusammengekommen war. Bei dem Konzert präsentierten sich acht junge Musiker zwischen zwölf und 18 Jahren, die sich als Preisträger des Landes- und Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und Mitglieder des Landesjugendorchesters NRW sowie des Bundesjugendorchesters schon einen Namen gemacht haben.

Unterstützt wurden die jungen Musiktalente vom Schülerchor des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz sowie dem Kinderchor „DoReMi“ und dem Vokalensemble „Bella Voce“.

 

Lions Club Planungen

Lions Club Planungen

Erkelenz/Heinsberg. Bilanz der diesjährigen Aktivitäten des Lions Club Selfkant gezogen haben Präsident Veit Luxem, Marcel Ballas, Ex-Präsident 2014/2015, Willi Jakobs, Ex-Präsident 2013/2014, und Peter Heinrichs.

Fazit: Die Mitglieder des Lions Club engagierten sich gemäß dem Leitmotto „Wir fördern junge und unterstützen bedürftige Menschen im Kreis Heinsberg“ auf vielfältige Weise und engagierten sich in einer Vielzahl von Projekten, womit sie vielen Menschen geholfen haben.

Veit Luxem rief in Erinnerung, dass der Lions Club Selfkant im Jahr 1962 gegründet wurde. Damals galt schon als Leitmotiv, der Gemeinschaft zu dienen und die Fördermaßnahmen vorrangig auf Kinder und Jugendliche sowie Bedürftige zu konzentrieren. Dies sei bis heute so geblieben. „Wir unterstützen die Jugend und kümmern uns um Bedürftige in der Region Heinsberg finanziell und durch persönlichen Einsatz“, erläuterte Luxem.

Derzeit setzt sich der Lions Club aus 48 Mitgliedern aus vielen Berufssparten zusammen. Einmal im Monat werden die Aktivitäten und Projekte besprochen. Im Jahr 2016 kam da einiges zusammen: Weiterhin wird das Projekt „Nepomuk“, ein Netzwerk im Kreis Heinsberg für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern und deren Familien, unterstützt, und zwar durch den Verkauf des Kochbuchs „Wer is(s)t was in Stadt und Land – Rezepte und Geschichten von Herkunft und Herdkunst aus unserer Region“ mit Lieblingsrezepten von Personen des öffentlichen und privaten Lebens aus dem Kreis Heinsberg.

Das Buch war 2015 erschienen. Einige Exemplare – 3500 sind bereits verkauft – zum Preis von 20 Euro sind noch übrig und können über kochbuch-lions@gmx.de oder mb@lambertus-hueckelhoven.de bezogen werden. Zudem sind sie in der Buchhandlung Viehausen, in der Buchhandlung Gollenstede und im Handelshaus Heinrichs in Heinsberg und bei Lotto-Totto Schröder in Gangelt erhältlich. „Das Buch ist ein schönes Weihnachtsgeschenk, vor allem, weil man weiß, dass ein Projekt unterstützt wird“, betonte Marcel Ballas.

Eine weitere Aktivität des Lions Clubs in diesem Jahr war „Klasse 2000“. Es handelt sich um ein Projekt an Grundschulen, um die Sozialkompetenz der Kinder zu stärken. Der Lions Club schickte Mitglieder in die Schulen und stellte Hilfsmaterial – auch für die Eltern – zur Verfügung.

Zudem wurden Sprachkurse für Flüchtlinge durchgeführt, Flüchtlingskinder im Selfkant mit Fußballkleidung ausgestattet sowie der Museumsführer für Kinder des Begas-Hauses in Heinsberg finanziell unterstützt. Darüber hinaus unterstützte der Lions Club wie in den Jahren zuvor über die Evangelische Kirchengemeinde Wassenberg das Kinderheim in Pskow für geistig und körperlich behinderte Kinder.

Mit Blick auf künftige Projekte betonte Veit Luxem, dass aufgrund der Situation der Flüchtlingsproblematik und leerer Kassen in den Kommunen freie Träger, die soziale Projekte unterstützen, immer wichtiger werden. „Der Lions Club wird sich deshalb weiterhin um die Flüchtlinge kümmern und sich für die einsetzen, die am Rande der Gesellschaft stehen“, so Luxem. Ganz konkret geplant im Dezember sind noch ein großer Adventsnachmittag für behinderte und pflegebedürftige Menschen im Kreis Heinsberg sowie ein Weihnachtskonzert in Erkelenz.