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25 Jahre Lions Club Siegen-Rubens

Wir feiern Jubiläum!

Austellung Camera Catacumba bis September 2016

Dietrich Making of Camera Catacumba

Spende an die Tafel Siegen

2000 € für die Tafel Siegen

Herzlich Willkommen!

Präsident Jost Schneider begrüßt neues Mitglied

Der Lions Club Siegen-Rubens besteht seit 1991.  In ihm haben sich Menschen aus der Region zusammengefunden, um durch gemeinnützige Arbeit auf lokaler Ebene und internationale Zusammenarbeit Verständnis für den Bedarf an humanitärer Hilfe bei allen Menschen zu wecken und zu fördern.

Dazu treffen wir uns zweimal im Monat um Projekte zu planen und zu besprechen, die sowohl humanitäre, wie auch kulturelle Aspekte beinhalten.

Wir engagieren uns daher besonders im Kampf gegen die Blindheit, bemühen uns die Gesundheitserziehung in den Schulen zu fördern, regionale soziale Einrichtungen, wie das Hospiz, die Telefonseelsorge u. a. m. zu unterstützen und durch kulturelle Veranstaltungen und Projekte in der Region die Menschen zu erfreuen. 

Liberty, Intelligence, Our Nations Safety

Eine Zeitzeugin berichtet Michaela Vidláková

Michaela Vidláková

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus konnten einige Mitglieder des Lions Club Siegen-Rubens ein Gespräch mit Michaela Vidláková führen. Im Alter von sechs Jahren war sie mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert worden und erlebte dort als Kind eine Zeit der Angst, des Hungers und der Ungewissheit bis zur Befreiung des Lagers 1945. Bis zu 58000 Menschen waren hier auf engstem Raum zusammen gepfercht. Tod durch Hunger und Krankheit gehörten genauso zum täglichen Erleben, wie regelmäßige Transporte in die Vernichtungslager nach Auschwitz. 25 % der insgesamt 140000 Lagerinsassen überlebten Theresienstadt nicht.

Michaela Vidláková berichtete intensiv und eindrucksvoll von ihren Erlebnissen im Lager, dessen Grauen abwechselte mit sich bildenden Freundschaften unter den Kindern im Kinderheim des Lagers und täglicher Routine. Hier lernte Frau Vidláková Deutsch. Obwohl sie sich nach der Befreiung geschworen hatte, nie wieder ein Wort Deutsch über ihre Lippen zu bringen, brachten ihre Eltern sie auf die Straße der Versöhnung. Als eine der letzten Zeitzeugin ist es ihr ein besonderes Anliegen dem Vergessen entgegen zu wirken, junge Menschen mitzunehmen auf eine Reise in die Vergangenheit, die Teil unserer Geschichte ist, deren Wirklichkeit uns heute Unwirklich erscheint. Neben allem Morden an Kindern, Eltern und deren Verwandten ist die Vernichtung der Zukunft dieser Menschen bis in alle Ewigkeit eine Realität.

Der Präsident des Lions Club Siegen-Rubens, Jost Schneider, bedankte sich für dieses beeindruckende Gespräch. Frau Vidláková wird auch in den nächsten Tagen Schulen im Raum Siegen besuchen um Jugendlichen einen Geschichtsunterricht der besonderen Art zu bieten.

Die Reise von Frau Vidláková wurde vom Lions Club unterstützt.