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Klangreise für das Hospiz

SZ vom 8.12.2017

Spende an die Musikschule Wilnsdorf

SZ vom 24.11.2017

„Die unsichtbare Gefahr“ Vortrag von Frau Professor Hoffmann Gesundheitliche Auswirkungen von Feinstaub

Frau Prof. Barbara Hoffmann

Ausgehend von historischen Beispielen erläutert Frau Prof. Hoffmann das Problem des Smogs in den Großstädten. Trotz Besserung in den letzten Jahrzehnten, ist Luftverschmutzung der wichtigste umweltbezogene Risikofaktor,. Dies gilt besonders für die kleinen Partikel im Feinstaub, die bis in die kleinsten Lungenbläschen gelangen können. Über lokale Entzündungsreaktionen entsteht ein systemischer Entzündungsstress, der sowohl die Gefäße negativ beeinflusst, wie auch das vegetative Nervensystem zu einer Imbalanz führt.

Quellen des Feinstaub sind Verkehr, Industrie und häuslicher Holzverbrennung (40%). 
Luftqualität wird in NRW gemessen über 70 Messstellen Feinstaub und 127 Messstellen NO2. Messwerte sind wetterabhängig. 
Frau Prof. Hoffmann erläutert den Zusammenhang zwischen Feinstaub und Sterblichkeit an verschiedenen Orten und zusätzlichen Faktoren, die ebenfalls hinein fließen. Studien über Veränderung der Lungenfunktion werden dargestellt. Abnahme der Lungenfunktion korreliert eindeutig mit zunehmender Luftverschmutzung.
Ebenfalls korreliert die Rate der Herzinfarkte mit der Zunahme der Feinstaubbelastung, was sich auch schon in kurzfristigen Zeiträumen auswirkt. (Stunden). 
Aber auch die Langzeitauswirkungen des Feinstaubs scheinen einen negativen Einfluß auf die Arteriosklerose zu haben, wie verschiedene Studien belegen. 
Es scheint Hinweise zu geben, das auch die kognitive Entwicklung bei Kindern durch Feinstaub negativ beeinflusst wird.
Erläuterungen durch gesetzliche Maßnahmen werden angesprochen. Es besteht jedoch noch erheblicher Handlungsbedarf, da alle Altersstufen und Geschlechter betroffen sind.

Spende für das Ev. Hospiz Siegerland

Präsident Dr. Heinrich Franz und Burkhard Kölsch

Menschenwürde, Lebensqualität und Selbstbestimmung sind die wesentlichen Ziele einer sehr guten Betreuung und Unterstützung im stationären Hospiz. „Musiktherapie und grundsätzlich kreativtherapeutische Angebote geben unseren Hospizgästen diese Lebensfreude“ so Burkhard Kölsch vom Ev. Hospiz Siegerland. „Deshalb möchten wir mit unserer Spende in Höhe von 1000,--€, den Schwerstkranken eine Klangreise ermöglichen, die das achtsame Hören und das körperliche Fühlen von Klängen und Klangkörpern den Aufenthalt im Hospiz so angenehm wie möglich macht“, so der Präsident des Lions Clubs Siegen Rubens, Dr. Heinrich Franz, bei der Spendenübergabe.

Lions Club Siegen-Rubens spendet an die Musikschule Wilnsdorf

MusikschuleWilnsdorf

„Kinder so früh wie möglich an die Musik heranführen hat positive Auswirkungen auf die soziale Kompetenz, den IQ und die Konzentration. Deshalb investieren wir Lions in die Zukunft unserer Kinder“, so der Präsident des Lions Club Siegen-Rubens, Dr. Heinrich Franz, bei der Spendenübergabe an die Musikschule Wilnsdorf.

Die Bürgermeisterin, Christa Schuppler und die Leiterin der Musikschule, Patricia Becker, freuten sich gemeinsam mit den Musikmäuschen und deren Eltern über die großzügigen Geschenke. Sie sind froh und dankbar über die gespendeten Instrumente, die 30 Kindern im Alter von 1,5 bis vier Jahren ein erstes Gefühl für Rhythmus und laute und leise Töne erfahren lassen.

„Es geht in der musikalischen Früherziehung nicht darum, ein Instrument professionell zu beherrschen, sondern darum, Kindern spielerisch den Spaß an der Musik zu vermitteln, durch Gesang, Tänze, Musikhören, das Kennenlernen von Glockenspielen oder Rhythmusinstrumenten. Dadurch sollen die Motorik, Geschicklichkeit und Kreativität gefördert werden“, so Patricia Becker.

Die gespendeten Bodentrommeln, die Round-Sound Tubes, die chilenischen Rainmaker aus Kaktus, die Bälle und Sprungseile sind somit eine willkommene instrumentale Ergänzung auch für die Kinder der Musikalischen Früherziehung (4 bis 6 Jahre) und die Grundschulkinder der „Oktala Gruppen“ aus den Grundschulen Wilnsdorf, Rudersdorf, Niederdielfen und Wilgersdorf.

Mit einem „Abschlußkonzert“ und einem dicken Dankeschön von Bürgermeisterin Christa Schuppler und Patricia Becker wurden Präsident        Dr. Heinrich Franz und Thomas Griffig vom Lions Club Siegen-Rubens verabschiedet.

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Augenheilkunde in Ostafrika

Dr. Med. Briesen Augenheilkunde in Ostafrika

Dr. Briesen mit Dr. Franz und Dr. Jacob


Dr. Briesen  weist auf die Besonderheiten Afrikas in der Augenheilkunde hin, da dort die Blindheits-Prävalenz besonders hoch ist. Der graue Star als Blindheitsursache ist vorherrschend. Es ist jedoch mit Abnahme des Grauen Stars zu rechnen, bei deutlicher Zunahme von Diabetes und anderen Zivilisationskrankheiten.
Das Gesundheitssystem unterscheidet sich deutlich vom europäischen Niveau. Die Basisversorgung ist schlecht. Durch gemeinnützige Organisationen werden Check-Ups durchgeführt, die die mangelnde Basisversorgung ersetzen sollen.
Auf Grund der großen Entfernungen müssen in den ostafrikanischen Ländern oft die Operation vor Ort durchgeführt, unter einfachsten Bedingungen, fast 300 Staroperationen in 5 Tagen. 
Hochleistungsmedizin gibt es auch und schwere Fälle werden in Zentren, wie z. B. In Nairobi behandelt. 
Die Ausbildung der Augenärzte dort wird dargestellt von Dr. Briesen dargestellt, was in etwa unserer Facharztausbildung entspricht, jedoch ohne Gehalt und mit mehr Praxisbezug in der Peripherie. Hier unterstützt Lions ganz besonders.
Besonders dramatische Fälle aus dem Tumor- und Verletzungsbereich werden anschaulich mit Bildmaterial dargestellt.
Hilfe ist besonders wichtig im Bereich der Ausbildung der Ärzte, Anschaffung von medizinischen Geräten und Bau und Unterstützung von Augenzentren, die operativ tätig sind. Auch hier ist nachhaltige Qualität angesagt, Aufklärung besser als direkte unspezifische Geldzuwendungen.
Der Präsident dankt Dr. Briesen für den aufschlussreichen Vortrag. 
Nach einer interessanten Diskussion schließt der Präsident den Clubabend.

 


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