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angle-left Sigmar Polke und die 1970er Jahre

Winfried Schwarz eröffnet die Ausstellung Sigmar Polke und die 1970er Jahre

Ausstellungseröffnung

Am 4. November eröffnete Winfried Schwarz, Vorstandsvorsitzender des Trägervereins des Siegener Museums, die Austellung über die fotografische Kunst Sigmar Polkes in den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. 

Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen präsentiert 85 Fotografien, die aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg, die kürzlich von der ehemaligen Lebensgefährtin Polkes, Katharina Steffen, erworben worden waren.  Der Betrachter der Bilder taucht ein in die siebziger  Jahre des vorigen Jahrhunderts, die geprägt waren von einer experimentierfreudigen Aufbruchstimmung in der Kunst. Polke lebte damals in Willich und in Zürich, unternahm aber auch viele Reisen. Immer hatte er seine Kamera dabei, wobei es ihm nicht um realistische Wiedergabe ging. Die Fotos dokumentieren auch eine Kunstszene der Zeit mit seinen vielen Freunden und Gefährten. Berühmt wurde Polke durch seine malerischen Arbeiten die schließlich mit den Glasfenstern im Grossmünster in Zürich ihren krönenden Abschluß fand. Seine Fotografien zeigen uns den Weg dorthin, mit Ablehnung der etablierten Kunstrichtungen, Erprobung des Kapitalistischen Realismus und Ausweitung der Kunst in den öffentlichen Raum. 

  

Die Ausstellung sollte man gesehen haben. Die Stiftungen von Frau Schadeberg machten es möglich, dass Siegen zu einem Weithin bekannten Zentrum für moderne Kunst wurde.