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Wissenswertes über den Lions Club Tübingen

Der Lions Club (LC) Tübingen lokal und international

Der Lions Club Tübingen wurde 1959 als nicht-eingetragener Verein gegründet und hat zur Zeit etwa 50 Mitglieder. Er ist Teil der ursprünglich in Amerika 1917 entstandenen internationalen Lionsbewegung (The International Association of Lions Clubs), die heute weltweit ca.45000 Einzelclubs umfasst. Das Wort „LIONS“ ist ein Kunstwort, gebildet aus den Begriffen Liberty, Intelligence,Our Nation´s Safety. Organisatorisch gehören alle deutschen Clubs zum „Multidistrikt 111 Deutschland“, der wiederum in 16 „Distrikte“, diese in verschiedene „Regionen“ und dann jeweils in „Zonen“ eingeteilt ist. Will man den Tübinger Lions Club organisatorisch eindeutig definieren, gehört er zum Multidistrikt 111 (Deutschland), Distrikt Süd-Mitte (SM), dann zur Region II und schließlich zur Zone 1. Überall sind die Ebenen über Gremien und Leitungsorgane miteinander verbrunden, so dass ein beachtlicher Gleichklang in der Ausrichtung aller Einzelclubs gewährleistet ist.

 

Zweck und Ziel

Zweck des Clubs ist es, der Allgemeinheit zu dienen. In § 2 der Tübinger Satzung sind die Ziele im Einzelnen aufgeführt. Demnach will er

  • Persönlichkeiten aus verschiedenen Berufsgruppen seines Einzugsgebiets freundschaftlich und im Geist gegenseitigen Verständnisses und wechselseitiger Achtung zusammenschließen;
  • den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern der Welt wecken und erhalten;
  • die Grundsätze eines guten Staatswesens und guten Bürgersinns fördern;
  • aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft eintreten;
  • die Clubs in Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitigem Verständnis verbinden;
  • ein Forum für die offene Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse bilden, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln;
  • einsatzfreudige Menschen bewegen, der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen;
  • Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen, öffentlichen und persönlichen Bereichen entwickeln und fördern;
  • bei materieller und geistiger Notlage tätig helfen;
  • die Güter menschlicher Kultur wahren.

Toleranz betrachtet der Tübinger Lions Club als eine wichtige Voraussetzung für ein gelungenes menschliches Zusammenleben. Politisch und weltanschaulich ist er neutral.

 

Organisation und Struktur

Einzelheiten zu Organisation und Struktur sind in der Satzung vom 1. 7. 2010 beschrieben. Demnach bilden Vorstand und Mitgliederversammlung die Vereinsorgane. Der Vorstandsetzt sich aus dem Präsidenten, den beiden Vizepräsidenten, dem Pastpräsidenten, dem Sekretär, dem Schatzmeister, dem Zensor und mehreren Beauftragten für besondere Aufgaben zusammen. Sie werden jährlich jeweils für ein Lionsjahr (1.7. - 30.6.) gewählt. Mindestens zweimal im Jahr lädt der Präsident zu einer ordentlichen Mitgliederversammlungein.

 

Mitglieder

Mitglied im Tübinger Lions Club kann jede volljährige Person mit gutem Leumund und charakterlicher Eignung werden. Die Mitgliedschaft lässt sich nur durch Einladung von Seiten des Clubs erwerben. Für die Aufnahme ist ein besonderes Verfahren vorgesehen, an dem Vorstand und Mitgliederversammlung gleichberechtigt beteiligt sind. Einzelheiten zum Aufnahmeverfahren sind in der Satzung beschrieben.

 

Clubabende und sonstige Veranstaltungen

Der Club trifft sich regelmäßig an den Clubabenden.Sie finden am ersten und dritten Montag eines Monats (ausgenommen in den Ferienmonaten) im Clublokal im Tübinger Hotel „Krone“ statt. Die Abende beginnen mit einem gemeinsamen Essen. Dann folgt entsprechend einem vorher festgelegten Programm der Vortrag eines Clubmitglieds oder eines Gastreferenten mit anschließender Diskussion. Für Mitglieder ist die Teilnahme an den Clubabenden verpflichtend, im Verhinderungsfall wird eine formlose Entschuldigung beim Sekretär erwartet.

Zusätzlich zu den Clubabenden gibt es immer wieder Einladungen zu Sonderveranstaltungen,wie Ausflügen, Ausstellungsbesichtigungen oder Konzertbesuchen. Bei allen Zusammenkünften außer den Mitgliederversammlungen sind selbstverständlich die Partner der Mitglieder willkommen.

Eine dritte, besonders schöne Form, sich über die offiziellen Begegnungen im Club kennen zu lernen, stellen die Hauseinladungen dar. Das sind Zusammenkünfte im privaten Rahmen, bei denen ein Ehepaar die Rolle des Gastgebers übernimmt und drei weitere Paare zu sich nach Hause einlädt. Wer jeweils Gastgeber und wer Gast ist, hängt ausschließlich von der Entscheidung eines computergestützten Zufallsgenerator ab. So ist sichergestellt, dass sich keine gleich bleibenden Einladungszirkel bilden können und im Lauf der Zeit jeder bei jedem gewesen ist.

 

„Activitys“

Dieser aus dem Englischen entlehnte, unter Lions gebräuchliche Begriff umfasst alle Aktivitäten, die ein Club entwickelt, um seine Ziele zu realisieren. Durch persönlichen Einsatz bei Festveranstaltungen und durch Verkauf z. B. von Wildschweinbraten auf der Tübinger ChocolArt (bis 2017) generiert der Tübinger Lions Club immer wieder Gelder, mit denen dann lokale, regionale und internationale Hilfsprojekte unterstützt werden können.

 

Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedschaft im Lions Club ist nicht kostenlos. Bei Eintritt ist eine Aufnahmegebührin Höhe von 60 Euro und dann jährlich fortlaufend ein Mitgliedsbeitragin Höhe von 200 Euro zu entrichten. Hinzu kommt ein sogenanntes „Essensgeld“.Letzteres beträgt zurzeit 18,50 Euro pro Clubabend pauschal. Über alle Beträge erstellt der Schatzmeister eine Halbjahresrechnung und zieht dann die entsprechende Summe per Bankeinzug ein. Essensgeld, das wegen Abwesenheit am Clubabend nicht in Anspruch genommen worden ist, fließt ersatzlos in die gemeinsame Activitykasse.

 

Spenden und „Verein der Freunde e. V.“

Abgesehen von diesen Einnahmen sind Spenden aus dem Kreis der Mitglieder und von Dritten zur Erreichung der Clubziele unerlässlich. Dazu ergehen immer wieder spezielle Aufrufe des Präsidenten. Die Beträge sind dem „Verein der Freunde des Lionsclubs Tübingen e. V.“ zu überweisen, der allein in der Lage ist, den Mitgliedern die dafür erforderliche steuerwirksame Spendenbescheinigung auszustellen. Voraussetzung für die Ausstellung allerdings ist, dass das Lionsmitglied dem Förderverein angehört. Jedem neuen Lionsmitglied wird daher empfohlen, gleich beim Eintritt auch die Mitgliedschaft im Förderverein zu unterschreiben. Mit dieser zusätzlichen Mitgliedschaft sind sonst keine Folgen, auch keine Mitgliedsbeiträge, verbunden.