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Vulkaneifel Lions treffen sich mit Flüchtlingsfamilien Freudige Kindergesichter – ein Zeichen der Hoffnung für Flüchtlinge

"Wir heißen Sie in der Vulkaneifel herzlich willkommen und hoffen, dass Sie möglichst schnell – nach all den schrecklichen Erlebnissen – ihren Platz in dieser neuen unbekannten Welt in der Vulkaneifel finden“, so Jos Thijs, der amtierende Präsident des Clubs. Als Vertreter des Verbandsgemeinde Gerolstein zeigte sich auch der 1. Beigeordnete Josef Bach hoch erfreut über die Initiative der Vulkaneifel Lions.

Bei Kaffee und Kuchen kamen die Lions und Flüchtlinge ins Gespräch. Mit Englisch und manchmal auch in Deutsch klappte der Austausch schon ganz gut. Als Dolmetscher agierten Frau Leipold (Serbokroatisch) sowie Lobana und Soleyman Mokhyber (Arabisch) aus Syrien, die beide bereits den Integrationskurs erfolgreich absolviert und ihr Medizinstudium fest im Visier haben. Die dramatische Situation in den Kurdengebieten in Syrien, in Aleppo und Damaskus wurde in den Flüchtlingen und ihren Schicksalen greifbar, aber auch einhellige Wunsch möglichst schnell die deutsche Sprache zu erlernen und sich privat und beruflich hier zu integrieren.

Einige der älteren Kinder besuchen bereits Schulen in der Region – an denen sie sich sichtlich wohl fühlen - und sind ihren Eltern teils im Deutschen weit voraus. Die leuchtenden Kindergesichter bei der Verteilung der Gastgeschenke und das unbeschwerte Spielen miteinander trösteten über so manches Leid der vergangenen Jahre hinweg und sind ein Zeichen der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft und eine neue Lebensperspektive in der Vulkaneifel. Nachdenklich ließ der Nachmittag die Vulkaneifel Lions zurück, verbunden mit der festen Absicht, in ihrem Engagement für die Flüchtlinge nicht nachzulassen.