angle-left Rohstoffe aus der Eifel

Rohstoffe aus der Eifel

Besuch bei Wotan Zement 2017-08-11

Geschäftsführer Jörg Ramcke und die Mineralogin Frau Mönnig erläuterten die Produktionsabläufe und führten anschließend nicht nur durch die Größe der Maschinen beeindruckende Firma.

Die Firma kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seit 1834, dem Gründungsjahr von Müllerkalk, wird in Ahütte Kalkstein gebrannt. 1923 wurde ein weiterer Kalkbrennereibetrieb durch die Gebrüder Jean und Heinrich Schneider gegründet, Mitte der 1930er Jahre wurde die Produktion auf Portlandzement umgestellt. Heute besteht die Firma aus Nikolaus Müller Kalkwerk-Natursteinwerke GmbH & Co. KG und die Portlandzementwerk Wotan H. Schneider KG mit rund 100 Mitarbeitern, die zumeist aus den umliegenden Ortschaften stammen, Gesellschafterin ist die Lionsfreundin Gisela Carnessali.

In den nahegelegenen Steinbrüchen werden die Grundstoffe, der Kalkstein aus der Hillesheimer Kalkmulde, gewonnen, dann getrocknet, gemahlen und homogenisiert. Je nach Mischungsverhältnis werden daraus erzeugt: Portlandzement – Portlandhüttenzement – Hochofenzement – Portlandpuzzolanzement – Putz-und Mauerbinder, der Sorte entsprechend langsam oder schnell aushärtend, mehr oder weniger belastbar. Neben der Bauindustrie werden Produkte in Kläranlagen, in der Tablettenproduktion, bei der Glasherstellung, der Futtermittelproduktion, in Stahlwerken und als Mixkalk zur Verbesserung der Tragfähigkeit des Bodens z.B. beim Autobahnbau verwendet,

 

http://www.wotan-muellerkalk.de/de/