Die Börsen Europas in Zeiten der Krise

Vortrag von Dr. Johan Verschelden Die Börsen Europas in Zeiten der Krise

14. August 2020 Der Börsenexperte  Dr. Johan Verschelden gab einen Überblick über den Aktien- und Wertpapierhandel und skizzierte die Ursachen und Wirkungen der Börsenkrisen seit den 30er Jahren.  Hierauf ging er auf einige Wertpapiere im Detail ein. Bei Tesla und deren kürzlichem Anstieg um 500 Prozent sei das Problem, dass die Aktie mittlerweile so hoch notiert werde, dass ihr kumulierter Wert die gesamte europäische Automobilindustrie übersteige, obwohl nur der Vorsprung in Sachen Software (autonomes Fahren) reell sei. So bestünde die Gefahr, dass Tesla beispielsweise BMW und damit deren Know-how einfach aufkaufen könnte. Bei Wirecard und dem sog. „Wirecard-Skandal“ liege ein entgegengesetzter Fall vor, wo eine Aktie wegen Bilanzbetrugs auf einem absoluten Minimum angekommen ist.

Hierauf folgte ein Einblick in die Barclays Equity Gilt Study, die sich damit auseinandersetzt, welche Anlegeformen eigentlich überhaupt die lukrativsten sind. Sie wird bereits seit 100 Jahren betrieben und kommt zu dem Ergebnis, dass Aktien mit 4,9 den Anleihen mit 1,3 und Bargeldeinlagen mit nur 0,7 % klar überlegen sind.

Der Vortragende gab dann drei Ratschläge an Privatanleger (sog. Retail-Kunden). Erstens müsse die Diversifikation, d. h. eine möglichst breite Streuung der Aktienkäufe, beachtet werden, um Risiken (Verluste) abzufedern. Auf ETF-Produkte wird hier und später noch einmal hingewiesen. Zweitens solle der Investitionshorizont möglichst langfristig bemessen werden können, hier kommen Zeiträume von ab 10 Jahren zur Sprache. Und drittens solle das Portfolio unbedingt auch andere „Assets“ (Vermögenswerte) wie Immobilien, Edelmetalle usw. umfassen. Es folgte ein Überblick über die mittlerweile von vielen bevorzugten indexorientierten Aktienanlageprodukte, die ETFs. 

Ein interessanter Abend, der Einblicke in eine komplexe Materie vermittelte. 

Lions Musiksommer 2020

Abschlusskonzert am Haus Burgberg in Lissendorf Lions Musiksommer 2020

Freitag, 7. August 2020 

Zum Abschluss der Konzertreihe vor Seniorenheimen der Region spielten Piano and Voice (Yvonne Cobau, Gesang, und Thomas Probst, Piano) im Garten des Hauses Burgberg in Lissendorf und ließen mit ihrem breiten Repertoire zwischen Schlager und Evergreen die Herzen aller Zuhörer höher schlagen. Mit ihrem engagierten und überzeugenden Auftritt boten sie eine willkommene Abwechslung für die Bewohner des Hauses, von denen einige sogar ein Tänzchen wagten.

Den Auftakt machten sie mit Hello Again (Howard Carpendale), es ging weiter mit Udo Jürgens (Ich war noch niemals in New York ) bis zu Elvis Presley (Are You Lonesome Tonight). Den krönenden Abschluss bildete "Für mich soll´s rote Rosen regnen" von Hildegard Knef - insgesamt ein Programm, das alle begeisterte.
Nicht nur LIons Präsident Roman Lobüscher, sondern auch die Bewohner und die Betreuerinnen des Hauses Burgberg zeigten sich sehr dankbar für diese Initiative.

Mit dem Konzert ging die überaus erfolgreiche Reihe mit insgesamt 6 Konzerten in Gerolstein, Manderscheid, Hillesheim, Pelm, Jünkerath und Lissendorf mit den Musikern Piano and Voice - Yvonne Cobau und Thomas Probst - , Jazzy - Gabriella und Johnny - und Uli Nonn zu Ende.

 

Fazenda da Esperança - „Hof der Hoffnung“

ein Weg junger Menschen aus der Sucht Fazenda da Esperança - „Hof der Hoffnung“

Lions Präsident Roman Lobüscher, Larissa Lobüscher

10. Juli 2020 - Larissa Lobüscher referierte über die Fazenda da Esperança (portug. „Hof der Hoffnung“).
Sie stellte die Historie und das Konzept der christlichen Suchthilfe für Jugendliche und junge Erwachsene vor. Die Fazenda-Idee, die im Wesentlichen auf einer freiwilligen selbstverwalteten christlichen Lebensgemeinschaft auf Zeit fußt, stammt aus den frühen 1980er-Jahren (1979 bis Gründung der ersten Fazenda 1983) um die brasilianische Metropole São Paulo. Im Kern geht sie auf drei Personen zurück, namentlich den deutschen Pater Hans Stapel OFM, einen seiner Schüler, den jungen Brasilianer Nelson Giovanelli Rosendo dos Santos, und den ersten „Rekuperanten“, einen drogenabhängigen Straßenjungen namens Antonio Eleutério und dessen konkreten Hilferuf an Nelson Giovanelli.

Die Referentin berichtete weiterhin über die konkrete Arbeit am Beispiel einer Frauen-Fazenda in Deutschland (Riewend, Brandenburg) und einer Fazenda in Brasilien.
Weitere Informationen: https://www.fazenda.de/ und https://portalfazenda.org/

 

Uli Nonn (Saxophon) zu Gast im Haus Kylltalblick in Jünkerath

Uli Nonn (Saxophon) zu Gast im Haus Kylltalblick in Jünkerath

Jünkerath, 26. Juni 2020

Uli Nonn bot einen unterhaltsamen musikalischen Nachmittag bei Klängen wie What a wonderful World, Raindrops keep falling on my Head, Aquarius ... und brachte nicht nur mit seiner ausgezeichneten musikalischen Darbietung, sondern auch mit seinen kurzweiligen Moderationstexten Freude und Frohsinn in das Seniorenheim. Er präsentierte Musik vom Feinsten! Die Bewohner belohnten ihn zu Recht mit Bravo-Rufen, überschwenglichem Lob und viel Applaus. ​

Uli Nonn ist ein bundesweit anerkannter Saxophonist. Neben dem Saxophon beherrscht er auch die Klarinette und Percussion. Urlich studierte Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule in Köln. Er arbeitete 24 Jahre als Saxofonist bei seinem „musikalischen Ziehvater“ Günter Noris und begleitete in dessen Big-band unter anderem Entertainer, wie Deborah Sasson, Toni Christie, Catharina Valente, Ray Charles, Udo Jürgens, Harald Juhnke oder Ingrid Steeger. Uli absolvierte eine Reihe von Tourneen in den USA, der Schweiz und in Dänemark und spielte für die unterschiedlichsten CD- und Fernsehproduktionen. Heute arbeitet er, neben seiner Tätigkeit als freiberuflicher Musiker als Dozent an der Musikschule Landkreis Vulkaneifel in Daun und leitet die Bigband des „Geschwister- Scholl-Gymnasiums“. 

Roman Lobüscher - Präsident Lions Club Vulkaneifel 2020-21

Roman Lobüscher - Präsident Lions Club Vulkaneifel 2020-21

20. Juni 2020 - Föhren. 
Roman Lobüscher hatte auf den Flugplatz Föhren eingeladen. Er hatte hier vor vielen Jahren seine fliegerische Ausbildung begonnen, die mit der Ernennung zum Flugkapitän bei der Deutschen Lufthansa gipfelte. Hier bestand die Möglichkeit eines Tower-Besuchs sowie eines Blicks in die Wartungshallen des Flugplatzes, die Beobachtung von Fallschirmabsprüngen und des regen Flugverkehrs von Kleinflugzeugen.

PP Christoph Susewind überreichte bei dem anschließenden Abendessen Roman Lobüscher die Lionsnadel, beglückwünschte ihn zum neuen Amt und gab der Hoffnung auf ein erfolgreiches Lionsjahr 2020/2021 Ausdruck. Der neue Präsident wünschte sich Gemeinsamkeit und ein gutes Miteinander in seinem Lionsjahr unter der Maxime: Helfen, Gutes tun und Probleme lösen. Er zeichnete LF Paul Harré für seine langjährige Tätigkeit im Dienste der Lions, u.a. auch für seine Tätigkeit als Sekretär des Lions Clubs Vulkaneifel in den vergangenen Jahren mit dem Club Officer Award in Gold für Clubsekretäre aus. 

4. Lions Corona - Konzert - ein voller Erfolg

Hillesheim - überzeugender Auftritt von Jazzy - Gabriella und Johnny 4. Lions Corona - Konzert - ein voller Erfolg

Hillesheim, 23. Juni 2020: Mit einem bemerkenswerten Auftritt von Jazzy  überzeugten Gabriella (Gesang) und Johnny (Piano) im Maternus Seniorencentrum Katharinenstift in Hillesheim im Rahmen des Lions Musiksommers in der Vulkaneifel - Gemeinsam stark durch die Corona-Krise !
Mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen "Sag mir wo die Blumen sind" (Pete Seeger), der "Biene Maja" zum Mitsingen, "What a Wonderful World" (Louis Armstrong), "Das Leben ist schön" (Sarah Connor) bis hin zum "Hallelujah"(Leonard Cohen) boten sie genau das, was die Bewohner des Seniorenzentrums sich gewünscht hatten. Und das bei herrlichem Sommerwetter. Es ist immer wieder ein Erlebnis, wie die beiden ihr Programm auf so hohem musikalischen Niveau präsentieren. Besonderer Dank gilt dem Team des Seniorenzentrums unter der Leitung von Frau Nadine Heinze  für die gastliche Aufnahme.  https://hillesheim.maternus.de/

Gemeinsam stark durch die Corona-Krise !

Lions Musiksommer in der Vulkaneifel - 3. Konzert in Pelm Gemeinsam stark durch die Corona-Krise !

Vertreterinnen der St. Christophorus Hausgemeinschaft, Gabriella, Susanne Stumm, Johnny, Jörg Stadelhoff 2.VP Lions Club Vulkaneifel

Auch das 3. Konzert in der St. Christophorus Hausgemeinschaft in Pelm am Freitag, den 19. Juni 2020, war wieder ein toller Erfolg. Die Abwechslungsreiche Musik von Jazzy - Gabriella (Gesang) und Johnny (Piano) - zwischen Nachdenklichem ("Sag mir wo die Blumen sind" ) und Ausgelassenem ("Biene Maja") - auch zum Mitsingen - brachte Licht und Sonnenschein in die Herzen der Bewohner und Pflegekräfte der Maternus Hausgemeinschaft St. Christophorus in Pelm. 
Mit der dezenten Moderation von Gabriella wurde in den Inhalt und die Stimmungslage der einzelnen Musikstücke eingeführt. Einige Sätze über den Lions Club Vulkaneifel und der herzliche Dank an die Musiker rundeten das kleine Platzkonzert ab. Der anhaltende Applaus der Anwesenden war ein deutliches Zeichen dafür, dass die Musik genau den Geschmack getroffen hatte. (Kontakt: Mail: info@jazzymusic.de ; Telefon: 0171 9102921 - Web: https://www.facebook.com/JohnnyGabriella/ )

Weitere Konzerte: 

St. Katharinenstift Hillesheim - Dienstag, 23. Juni 2020 - 15.00 Uhr - mit Jazzy
Haus Kylltal Jünkerath, - Freitag, 26. Juni 2020 - 15.00 Uhr - mit Uli Nonn

Spenden zur Unterstützung der Musiker an den Förderverein sind herzlich willkommen:
Stichwort: Lions Musiksommer ; Volksbank Eifel e.G. ; IBAN: DE23 5866 0101 0007 9288 05

Lions Musiksommer in der Vulkaneifel - 2. Konzert

Gemeinsam stark durch die Corona-Krise ! Lions Musiksommer in der Vulkaneifel - 2. Konzert

v. re. Volker Sperber, Jörg Stadelhoff, Susanne Stumm, Christiane Susewind, Bewohner des Hauses Luzia, v. li.: Thomas Probst, Ivonne Cobau

Open-Air Benefizkonzert im Haus Luzia In Manderscheid in der Corona-Krise am 13. Juni 2020

2. Konzert mit Piano and Voice - Thomas Probst und Yvonne Cobau

Ein unterhaltsamer Nachmittag mit vorzüglicher Musik - von Elvis Presley über Hildegard Knef ("Für mich soll´s rote Rosen regnen") bis zu Caterina Valente.
Ein wunderbares Erlebnis nicht nur für die Bewohner des Hauses Luzia, die der Musik auch in ihren Zimmer lauschen konnten, sondern auch für Nachbarn und Passanten.
https://www.yvonnecobau.de/ - https://www.facebook.com/pg/pianoandvoice.de/about/

Yvonne Cobau (Gesang) und Thomas Probst (Piano) machen seit vielen Jahren gemeinsam Musik in interschiedlichsten Formationen (z.B. "Piano and Voice meets Sax"). Yvonne Cobau ist nach ihrer Ausbildung in Berlin in Gesang, Tanz / Musical sowie Schauspiel seit 1996 in zahlreichen Musikprojekten in Deutschland und Europa unterwegs. Sie ist als Studiosängerin im eigenen Tonstudio und Musikverlag Copas Music GmbH für eigene Projekte tätig und arbeitet auch als Gesangscoach, Komponist und Texter. Sie ist beteiligt an "Running Wild Jazzband", "YC Beat" und "AmaSing Voices". Thomas Probst ist ein erfahrener Pianist und mit allen Sparten der gehobenen Unterhaltungsmusik vertraut.

Weitere Konzerte:
St. Christophorus Pelm - Freitag, 19. Juni 2020 - 10.30 Uhr - mit Jazzy
St. Katharinenstift Hillesheim - Dienstag, 23. Juni 2020 - 15.00 Uhr - mit Jazzy
Haus Kylltal Jünkerath, - Freitag, 26. Juni 2020 - 15.00 Uhr - mit Uli Nonn

Spenden zur Unterstützung der Musiker an den Förderverein sind herzlich willkommen:
Stichwort: Lions Musiksommer ; Volksbank Eifel e.G. ; IBAN: DE23 5866 0101 0007 9288 05

Artikel im Trierischen Volksfreund vom 17.6.2020
Ein besonderer Musiksommer trotzt Corona
https://www.volksfreund.de/region/vulkaneifel/lions-club-vulkaneifel-ruft-konzertreihe-ins-leben_aid-51684573?utm_source=mail&utm_medium=referral&utm_campaign=share

Lions Musiksommer in der Vulkaneifel - Auftakt am 2. Juni

"Gemeinsam stark durch die Corona-Krise!" Lions Musiksommer in der Vulkaneifel - Auftakt am 2. Juni

Während der Corona-Pandemie bietet der Lions Club Vulkaneifel und der Förderverein eine kleine Open-Air Konzertreihe an, um vor allem ältere Menschen mit unterhaltsamer Musik eine Freude zu bereiten. Gleichzeitig wird professionellen Musikern in der Vulkaneifel eine Bühne geboten, auf der sie ihr Können unter Beweis stellen. Der Club will damit Menschen, die von Kontaktbeschränkungen betroffen sind, und gleichzeitig Musiker, die kaum noch auftreten dürfen und über wenig oder kein Einkommen verfügen, unterstützen. 

Den Auftakt bildete das Duo Jazzy mit Johnny Bennett Czmorek (Keyboard, Klavier)  und Gabriella Anna Homa (Gesang) am 2. Juni 2020 im Maternus Stift in Gerolstein. Die beiden boten ein breites Spektrum an anspruchsvoller internationaler Live-Musik - u.a. von Louis Armstrong, Leonard Cohen bis zu Sarah Connor. Große Freude und Begeisterung und auch tränenreiche Rührung spiegelte sich in den Gesichtern und im vielfachen Mitmachen und Applaus der Bewohner und Pflegekräfte.
Johnny und Gabriella haben internationale Stars auf amerikanischen, deutschen, griechischen und schwedischen Kreuzfahrtschiffen begleitet. Sie traten bei Veranstaltungen in Hotels der Spitzenkategorie auf. Daneben hatten sie Soloprogramme in verschiedenen Shows. Sie leben heute in Manderscheid. Mail: info@jazzymusic.de ; Telefon: 0171 9102921 - Web: https://www.facebook.com/JohnnyGabriella/

Weitere Konzerte: 

Haus Luzia Manderscheid - Samstag, 13. Juni 2020 - 15 Uhr - mit Piano and  Voice https://www.yvonnecobau.de/ - https://www.facebook.com/pg/pianoandvoice.de/about/
St. Christophorus Pelm - Freitag, 19. Juni 2020 - 10.30 Uhr - mit Jazzy
St. Katharinenstift Hillesheim - Dienstag, 23. Juni 2020 - 15.00 Uhr  - mit Jazzy
Haus Kylltal Jünkerath, - Freitag, 26. Juni 2020 - 15.00 Uhr mit Uli Nonn
https://edel-connection.de/ulrich-nonn/

Spenden an den Förderverein sind herzlich willkommen:
Stichwort: Lions Musiksommer ; Volksbank Eifel e.G. ; IBAN: DE23 5866 0101 0007 9288 05

Asset-Herausgeber

null Vulkaneifel-Lions besuchen Patenkinder in Rwanda

Rundreise vom 14. - 28. 7. 2018 Vulkaneifel-Lions besuchen Patenkinder in Rwanda

Paten und ihre Patenkinder (Foto: LC Vulkaneifel Jörg Stadelhoff)

29.7.2018 Mit leidenschaftlich vorgetragenen traditionellen Gesängen und Tänzen der Schülerinnen und Schüler wurde die kleine Delegation des Lions Club Vulkaneifel in der Berufsbildenden Schule "APECAS“ im kleinen Ort Muyunzwe ca. 80 km südwestlich von Kigali empfangen. Die lange Fahrt in die abgelegene ländliche Region - teils über staubige und holprige Sandpisten - hatte sich alleine hierfür schon gelohnt und löste Begeisterung aus.

Bei einem Rundgang durch die Schule wurden sowohl ein Dutzend vom Club finanzierte Nähmaschinen der Schneiderwerkstatt als auch eine große Zisterne besichtigt. Sehr erfreut war die Gruppe über das kleine, aber tatsächlich gut funktionierende Computerlabor, was in Afrika keine Selbstverständlichkeit ist. Die Schreinerei produziert mittlerweile nicht nur für den eigenen Bedarf (z. B. Schulbänke), sondern auch Möbel für den lokalen Markt. Eine relativ gut ausgestattete KFZ-Werkstatt vervollständigt das Ausbildungsangebot und man konnte an vielen Stellen erkennen, dass sich die Schule auch dank ihrer engagierten Lehrerinnen und Lehrer gut entwickelt. – Es war eine sehr schöne Erfahrung für die Lions zu sehen, wie ihr Einsatz Früchte trägt und nachhaltig wirkt. Mit den hoch motivierten Patenkindern und auch mit den Lehrern kam man schnell ins Gespräch. Ein sportlicher Höhepunkt des Besuchs war sicherlich, als alle Mitglieder der Reisegruppe sich von tanzenden Mädchen Hand in Hand den afrikanischen Rhythmus beibringen ließen.

Das Patenschaftsprogramm des Lions Club mit der Schule besteht seit 2013. Bisher haben 14 Patenkinder als Stipendiaten mit Unterbringung im Internat ihre dreijährige Berufsausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen. Aktuell erhalten 18 Patenkinder mit Hilfe des Clubs hier eine Berufsausbildung, z.B. zum Schneider, Maurer oder KFZ-Mechaniker, womit zumindest die Chance auf eine berufliche Perspektive, also ein Einkommen für sich und ihre Familien eröffnet ist. - Lionspräsident Christoph Susewind: "Ich freue mich sehr, dass sich diese Schule - auch mit unserer Hilfe - so positiv entwickelt. Wir ermöglichen jungen Menschen, insbesondere jungen Frauen, in ihrem Land eine Ausbildung, die diese sich unmöglich selbst leisten können. Wir erbringen damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebenschancen junger Menschen in einem der ärmsten Länder der Erde. Die Möglichkeit einer besseren Lebensgestaltung für Menschen zu schaffen, ist etwas Großartiges und stiftet Zufriedenheit – auf beiden Seiten."

Die Schule mit etwa 200 Schülerinnen und Schülern, von denen etwa ein Drittel im Internat wohnt, ist eine Privatschule in Trägerschaft eines Elternvereins. Sie ist seit einigen Jahren mit dem Thomas-Morus-Gymnasium in Daun über eine Schulpartnerschaft verbunden und wird auch vom Ruanda-Komitee Trier unterstützt. Das gemeinsame Engagement hat maßgeblich dazu geführt, dass sich die Schülerzahl in den letzten Jahren verdoppelt hat, nachdem die Schule wegen einer staatlichen Strukturreform im Bildungswesen in Existenznöte geraten war und zu einer Berufsschule umgebaut werden musste.

Die Rundreise der Reisegruppe aus der der Vulkaneifel führte zu zahlreichen weiteren Projekten für Witwen und Behinderte sowie einigen Schulen. Den freudigen Jubel hunderter Schüler angesichts eines mitgebrachten Fußballs zu erleben, ist unglaublich und spiegelt die Situation der in sehr ärmlichen Verhältnissen groß werdenden Kinder auf eindrucksvolle Weise wider. Selbstverständlich wurde die Gruppe auch im Koordinationsbüro des Landes Rheinland-Pfalz in Kigali empfangen und war Gast in der Diözese Byumba, von wo aus zahlreiche von Trierer Ruanda-Freunden unterstütze Projekte betreut werden. Die kulturhistorische Entwicklung Ruandas lernte die Gruppe im Nationalmuseum in Huye (früher Butare) kennen. Mit dem schrecklichen Völkermord im Jahr 1994 sah man sich in dem gleichermaßen beeindruckenden wie erschütternden Genocide Memorial in Kigali konfrontiert, wo bis ins Detail die Entwicklungen rekapituliert werden, die das heute so freundliche Land der tausend Hügel in ein fürchterliches Chaos stürzten. Abenteuerliche Fahrten entlang der Ufer des Kivu-Sees und durch die landschaftlich faszinierenden Highlights wie den Nyungwe-Regenwald sowie den Akagera Park rundeten die Reise ab, die alle Teilnehmer tief beeindruckte und sicherlich noch lange beschäftigen wird.

Foto: LC Vulkaneifel/Jörg Stadelhoff