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Die Altenzentrum gGmbH (Eifgenhäuser) besteht 50 Jahre

Die Altenzentrum gGmbH (Eifgenhäuser) besteht 50 Jahre

Vor 50 Jahren, am 01.06.1971, unterzeichneten die evangelische Kirchengemeinde Wermelskirchen und der Lions Club Wermelskirchen- Wipperfürth den Gesellschaftervertrag für die Altenzentrum Wermelskirchen gGmbH. Der Grundgedanke war damals, wie heute, älteren Menschen seniorengerechtes Wohnen zu bezahlbaren Mieten in zentraler Lage anzubieten. Aber es sollte nicht nur einfach Wohnraum entstehen. Die Mieter erhalten eine Wohnform, die mehr Miteinander ermöglicht.

„Es tut uns sehr leid, dass in diesem schwierigen letzten Jahr unser Freizeitangebot nahezu völlig ausfiel. Auf Seniorengymnastik, Gedächtnistraining, Karnevalsfeiern, Grillfeste und das gemeinschaftliche Kochen oder Frühstücken musste verzichtet werden, sagen die Geschäftsführerinnen, Barbara Döhler und Inge Frede, die eben nicht nur für die Vermietung und Verwaltung der 114 Wohnungen in den 4 Eifgenhäusern verantwortlich sind. „Sie seien - so ergänzen sie - andererseits sehr froh, dass bis heute offensichtlich kein Mieter an Corona erkrankte.“

Der Bau der Eifgenhäuser, wie sie seit 2010 genannt werden, wurde möglich, nachdem die Kirchengemeinde die Grundstücke einbrachte und Architekt und Lionsfreund, Hans-Werner Rautenbach, das Konzept dieser sozialen Wohnform in seinen Plänen mit viel Engagement umsetzte. Bis heute richtet sich das Wohnangebot an Menschen, deren Rente bzw. Einkommen einen bestimmten monatlichen Satz nicht übersteigt. Die Mieter müssen einen Wohnungsberechtigungsschein vorlegen und sie sollten 60 Jahre und älter sein.

Auf 5.207 qm Fläche entstanden in 4 Häusern 74 Einzimmer- und 40 Zweizimmerapartments. Fast alle Wohnungen verfügen über einen Balkon, sind hell und freundlich. Die Ansprüche an kleine Wohneinheiten für Senioren sind seit dem Erstbezug in dem ältesten Haus in der Dhünnerstrasse 5 heute ungleich höher. Deshalb achten die Vermieter bei allen Renovierungen auf bestmögliche Barrierefreiheit. Im Herbst 2021, so hoffen die Lionsfreunde und die Kirchengemeinde, wollen sie das 50. Jubiläum gemeinsam mit ihren Mietern doch wenigstens ein wenig feiern.