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Alltag zwischen Krisen, Unterricht für schwerkranke Kinder Die Wiesbadener Brückenschule

Das 26-köpfige Lehrerkollegium der Brückenschule betreut schwer kranke Kinder und Jugendliche. Die Brückenschule ist eine staatliche Förderschule des Landes Hessen, der Schulbesuch ist kostenlos. Junge Menschen mit körperlichen und psychischen Erkrankungen, manchmal unheilbar. In der Brunhildenstraße, wo früher die Adalbert-Stifter-Hauptschule war, werden seit 2015 in einem Neubau Kinder von der Vorklasse bis zum Abitur unterrichtet. In den 80er Jahren entstand die Schule für Schüler aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis, hatte aber nie ein eigenes Zuhause.

Die Brückenschule unterrichtet in der Regel nur für einen begrenzten Zeitraum. Schüler und Schülerinnen bleiben Stammschüler oder Stammschülerinnen ihrer jeweiligen Schule. An der Schule können Schulabschlüsse der Hauptschule und der Realschule erworben werden.

„Wir haben ungefähr 110 Schüler, davon unterrichten wir 60 hier, 20 bei Zwerg Nase und auch in Kliniken oder zu Hause“, sagt Schulleiterin Ulrike Kling-Lünser. Kinder und Jugendliche mit „sehr langen Lebenswegen“, wie die Schulleiterin sagt. Die „massive Schulprobleme“ haben, weil sie krebskrank sind, missbraucht wurden, Angststörungen oder schwere Depressionen entwickelt haben, durch Kriegerlebnisse traumatisiert wurden oder Autisten sind.

Der Lions Club Wiesbaden An den Quellen unterstützt die Brückenschule u.a. mit Geldmitteln für besondere Hilfsmittel, z.B. ein Theatervorhang für die Schulaula. Ein besonderes Geschenk an die gerade eben in die neuen Räumlichkeiten gezogene Brückenschule war ein größeres Kontingent an hochwertigen Büromöbeln aus einer Büroauflösung. Empfangsraum, Lehrerzimmer und weitere Räume konnten damit bestens ausgestattet werden.

Blumenbilder an der Wand

Moderne Druckgrafik und hochwertige Tische

Konferenztisch für das Lehrerzimmer