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Viele Spenden für neue Attraktion im Wittinger Ernst-Siemer-Bad Freibad-Förderer wollen Wasserspielplatz 2021 einweihen

Der Wittinger Freibad-Förderverein beim Saisonabschluss im September 2020. Foto: IK-Archiv

Wittingen – Die Jahreshauptversammlung des Wittinger Freibad-Fördervereins hat Mitte März wegen der Pandemie nicht wie üblich stattfinden können – das soll nach Angaben des Vorstands nachgeholt werden, sobald die Corona-Vorgaben das wieder zulassen.

Ein Teil der aktiven Mitglieder war nach Ende der Badesaison den Winter über nicht untätig. Der neue Wasserspielplatz wurde geplant und Spenden dafür gesammelt.

Den Anfang machte der Ortsrat der Stadt Wittingen, der durch die Vergabe der Gemeinschaftspflege-Mittel das Projekt mit 1347 Euro unterstützt. Weitere Spenden kamen nach Angaben von Schriftführerin Heike Horrey vom Butting-Förderverein mit 1000 Euro, der LSW mit 1000 Euro, dem Hof Berlinecke aus dem Verkauf der „Weihnachts-Tüten to go“ mit 250 Euro, dem Baustoffmarkt Wittingen mit 500 Euro, dem Lions Club Wittingen mit 2000 Euro, einer Wittinger Firma, die nicht namentlich genannt werden möchte, mit 1000 Euro – und von vielen Einzelspendern mit Beträgen unterschiedlicher Höhe. Außerdem gab es noch einige Spenden beim Flutlicht-Schwimmen, durch den Kuchenverkauf am letzten Öffnungs-Wochenende des Jahres 2020 und in den aufgestellten Sammeldosen.

„Wir sind dankbar für jede noch so kleine Spende“, sagt Horrey. „Gerade in dieser besonderen Zeit sind wir begeistert, so eine große Summe zusammenbekommen zu haben. Die Zusammenarbeit mit der Stadt klappt gut und wir freuen uns darauf, den Wasserspielplatz in der kommenden Saison einweihen zu können.“ Der Verein wird zudem in diesem Jahr 15 Jahre alt – im Vorstand hofft man, dass dieser Geburtstag auf irgendeine Weise gefeiert werden kann.

 Aus: Isenhagener Kreisblatt vom 23.03.2021          Text: H. Boden

Wittinger Club im Corona-Jahr mit wenig Einnahmen Lions schütten trotz Pandemie über 15 000 Euro aus

Wittingen – Das Vereinsleben im Isenhagener Land hat in diesem Jahr unter der Pandemie gelitten – der Lions Club Wittingen macht da keine Ausnahme. Trotzdem konnten die Lions viele Institutionen finanziell unterstützen – mit einer Gesamtsumme von mehr als 15 000 Euro. Diese Zahl nennt der Öffentlichkeitsbeauftragte Werner Thielert auf IK-Anfrage. Persönliche Treffen zum Gedankenaustausch und zur Verabschiedung von Förderbeschlüssen konnten bis Oktober unter Einhaltung der AHA-Regeln in Einzelfällen stattfinden, berichtet Thielert. Seit November ruhe das aktive Clubleben jedoch fast vollständig. Dass auch 2020 trotzdem viele Empfänger in den Genuss einer Lions-Spende kamen, war vor allem wegen der Einnahmen aus dem Lions-Adventskalender im Dezember 2019 möglich. Die 15 000 Euro, die der Club ausschüttete, teilten sich in 21 Einzelspenden auf.

Zu den Empfängern gehörten unter anderem:

• Grundschulen im Nordkreis (zum Beispiel für Klasse 2000)

• die Lebenshilfe Wittingen zur Anschaffung eines Therapie-Hundes (März)

• die Diakonie, die im April Gesichtsmasken erhielt

• der Freundeskreis zur Förderung der Christlichen Sozialarbeit in Butiru/Uganda (Juni)

• der Kulturverein Hankensbüttel für die Reihe „Schätze im Kloster“ (Juni)

• die Wittinger Tafel (August)

• die Stadtbüchereien Wittingen und Hankensbüttel (September)

• der RTL-Spendenmarathon, die Lübener Künstlerwoche 2021, die Nothilfe Libanon, die Stiftung Niedersächsischer Gedenkstätten (alle Oktober/November)

Seit diesem Jahr ist der Lions Club Wittingen darüber hinaus förderndes Mitglied in der „Aktion Fischotterschutz e.V.“

Um Naturschutz ging es auch bei einer Aktion im August, bei der Mitglieder des Clubs und Familienangehörige Pflegemaßnahmen auf einer Moorfläche im Külsenmoor bei Oerrel durchführten.

Aktuelle Spendeneinnahmen im Corona-Jahr konnte der Lions Club nur durch die Bücherschränke in den Edeka-Märkten in Hankensbüttel und – vor allem – in Wittingen verzeichnen. Die Lions hoffen, dass sie Ende 2021 wieder einen Adventskalender anbieten können.

Aus Isenhagener Kreisblatt vom 28.12.2020. Text: Holger Boden