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Glanzstoff - Akademie der inklusiven Künste e.V. Planet der Affen

Anlässlich der Premiere besuchten wir den Planet der Affen der Glanzstoff - Akademie der inklusiven Künste im Theater am Engelsgarten. Eine tolle Vorstellung mit einem herausragenden Bühnenbild und großartig engagierten Darstellern. Wir freuen uns sehr, dass unsere Unterstützung so großartigen Erfolg zeigte. Für auf das neue Stück in Kooperation mit den Wuppertaler Bühnen „My Many Coloured Days“ wünschen wir viel Erfolg.
Das inklusive Theaterstück, in dem die Spieler auch ein Live-Bühnenbild gestalten und Klänge und Geräusche produzieren, widmet sich dem Science Fiction Roman von Pierre Boulle und stellt Fragen nach Macht, Ohnmacht und der Zuschreibung von kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten.
Ein Notalarm weckt den Astronauten Ulysse und seinen Begleiter Professor Antelle aus ihren Tiefschlafkapseln. Ihr Raumschiff ist vom Kurs abgekommen und macht eine Bruchlandung auf einem fremden Planeten. Als sie die Gegend erkunden, treffen sie auf Menschen, die wie Wilde hausen. Bald müssen die beiden Astronauten sie zu ihrem großen Entsetzen feststellen, dass Affen hier die am weitesten verbreitete Spezis sind. Sie machen erbarmungslos Jagd auf die wilden Menschen und nehmen dabei auch Ulysse und Anteile gefangen. Verletzt wird Ulysse in ein Menschen Labor gebracht. Kann er seinen Bewachern verständlich machen, dass er ein denkendes und fühlendes Wesen ist?

4.400 € an die Färberei in Barmen "Kaffeeklatsch" und „Moving Stories“

1200.- Euro für den „Kaffeeklatsch“, ein wöchentliches Treffen von Senioren mit einer Behinderung. Warum dieses Angebot?
Wenn Menschen, die ihr ganzes Leben in einer beschützten Werkstatt gearbeitet haben in Rente gehen, dann müssen sie neue Formen der Beschäftigung finden, denn sie haben plötzlich viel Freizeit. Die KoKoBe in der Färberei bietet deshalb diesen „Kaffeeklatsch“ im Café an, wo sich ältere Menschen gerne zum klönen, basteln oder für Gesellschaftsspiele treffen. Jeder kann kommen. Wer nicht selbst fahren kann oder niemanden hat, der ihn bringt, kann sich vorher bei der KoKoBe melden, dann wird er mit dem Auto abgeholt.
3200.- Euro für „Moving Stories“, ein Tanzprojekt, das viele Menschen aus dem Stadtteil bewegt: Menschen aller Altersgruppen, aus unterschiedlichen Nationen und mit viel oder wenig tänzerischer Vorerfahrung.Sie tanzen mit einem ehemaligen Mitglied und Choreographen des Tanztheaters Pina Bausch: Mark Sieczkarek und seinem Kollegen Daniel Eschenbach de Soto. Beide sind Bewegungskünstler, die neben ihren choreographischen und tänzerischen Fähigkeiten etwas gemeinsam haben: sie können Menschen dazu bewegen, ihren eigenen Tanz zu finden, sich von innen heraus zu bewegen, dem anderen im Tanz zu folgen und daraus etwas Neues zu entwickeln. 
Das macht Freude, lässt die Teilnehmer ungewohnte Erfahrungen machen, sich gegenseitig kennenlernen, respektieren und intensiv aufeinander einzulassen. Nach dem Tanzen wird gegessen und getrunken, und so entwickelt sich über die Zeit eine sehr heterogene, interessante Gruppe.

10. Golfturnier der Lions Wuppertal-Corona Was für ein Turnier – starke Unterstützung für die Kinder der Ev. Förderschule

Der Erlös von ca. 32.000,00 € des diesjährigen gemeinsamen Golfturniers der beiden Serviceclubs, Lions Wuppertal-Corona und Lions Club Mettmann-Wülfrath, ist zweckbestimmt zur Anschaffung neuer, hochwertiger Spielgeräte für den Schulhof der Ev. Förderschule auf dem Hauptgelände der Bergischen Diakonie in Wülfrath-Oberdüssel.
Diese sagenhafte Summe ist das hervorragende Ergebnis eines wunderbaren Turniertages und Jubiläumstag. Zum 10. Golfturnier der Lions Wuppertal-Corona waren die Damen des Clubs besonders stolz, dieses hervorragende Ergebnis präsentieren zu können.
Das Vorbereitungsteams beider Clubs dankte allen Spielerinnen und Spielern sowie den namhaften Sponsoren für die rege Beteiligung und breite Unterstützung ihres Spendenziels. Pfarrer Jörg Hohlweger war sichtlich berührt über das starke Engagement, welches zu dieser außerordentliche Spendensumme für die Kinder in der Bergischen Diakonie geführt hat. 
Nach Anschaffung und Aufbau der Spielgeräte werden diese von den beiden Lions-Clubs und der Bergischen Diakonie mit einem bunten Spielplatzfest eingeweiht.  Uns so freuten sich die Beteiligten auf das gemeinsame Fest. 

 

3000 € für den Kultur-Kindergarten der Alten Feuerwache Ingeborg Wolff und Miranda Harding mit Gedichten von Mascha Kaléko

Exzellente Vortragskunst, eindrucksvolle Musik und eine charmante, witzige Dichterin erlebten die Zuschauer am Sonntag in der Citykirche. Der Lions Club Wuppertal Corona hatte zur Mascha Kaléko-Lesung „Ich bin auf Wanderschaft seit vielen Jahren“ zugunsten des Kultur-Kindergartens Alte Feuerwache eingeladen. Die Citykirche – überraschend verkleinert durch einen Kran im Saal und eine gesperrte Empore – war bis in den letzten Winkel besetzt. „Das war wirklich toll“, hörte man anschließend immer wieder in der Menge.
Ingeborg Wolff, die Grande Dame des Wuppertaler Theaters, wohnt zwar jetzt in Leipzig. Da sie für das Don Quijote-Projekt aber derzeit im Tal probt, übernahm sie die Lesung. Faszinierend trug sie die schillernden Gedichte von Mascha Kaléko vor. Jedem einzelnen Buchstaben gab sie ein passendes Gewicht, jeder Silbe einen vielfältigen Ausdruck. Intensiv muss sie vorher mit der Cellistin Miranda Harding geprobt haben, denn beide wechselten sich nicht nur ab, sondern gestalteten die Show auch gleichzeitig.

Musik gibt den Emotionen der Dichterin den passenden Ausdruck
Wenn etwa Ingeborg Wolff über die 30er Jahre Kalékos in Berlin erzählte und ihre Verfolgung durch die Nazis, spielte Harding eine wilde, wütende Improvisation über Lieder der Comedian Harmonists. Oder zur Kritik an den Kriegswaisen ließ sie im leisen Flageolett Lili Marleen erklingen. Mit kurzen, oft dissonanten Einwürfen gab sie den Emotionen der Dichterin einen passenden Ausdruck.
Die 1907 geborene Mascha Kaléko wuchs in Galizien, Frankfurt, Marburg und Berlin auf. „Früh schon gefiel mir das Anderswo“, erzählt sie über diese Zeit. Ende der 20er Jahre lernte sie im Romantischen Café die künstlerische Avantgarde Berlins kennen und veröffentlichte ab 1929 Gedichte. Darin entlarvt sie Gewohnheiten und Alltagsgeschehen und findet treffliche Ausdrücke etwa dafür, dass die Überbleibsel eines rauschenden Abends am nächsten Morgen unschön wirken. Als die Nazis an die Macht kommen, flieht die Jüdin Kaléko mit ihrem zweiten Mann Chemjo Vinaver und ihrem kleinen Sohn nach New York. In den 50er Jahren reist sie zurück nach Deutschland und befindet: „Die edlen Herrenmenschen schwimmen wieder oben – mit dem Fett.“ 
Von Tanja Heil

Ergebnis der Neujahrsmatinee JUB's bekommt ein Gartenhaus

Die Einrichtung der Diakonie widmet sich seit vielen Jahren vor allem der Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung für Kinder im Stadtteil Vohwinkel. Dass nun mehr Möglichkeiten im Grünbereich angeboten werden können, macht eine 5.000 Euro-Spende des Lions Club Wuppertal Corona und des Lions Club Wuppertal aus der Neujahrsmatinee im Rex Kino möglich.

Gemeinwesenarbeit des SkF e.V. Wuppertal Nähmaschinen für den Klingholzberg

Dank der Spende des Lions Clubs Wuppertal Corona in Höhe von 3.200 Euro kann die Gemeinwesenarbeit des SkF e.V. Wuppertal nun acht Nähmaschinen für seinen Nähkurs anschaffen. Die Firma Diederich kam dem Projekt zudem mit einem Sonderpreis entgegen. In dem Deutsch-Nähkurs treffen sich jeden Freitag von 9.30 bis 11.30 Uhr Frauen mit Migrationshintergrund in den Räumlichkeiten der Gemeinwesenarbeit, Heinrich-Böll-Straße, um sich bei der gemeinsamen Handarbeit austauschen und Deutsch lernen zu können. Hierdurch finden die Frauen des Stadtteils schnell Anschluss untereinander, können sich somit gegenseitig bei Schwierigkeiten im Alltag unterstützen und ihre Deutschkenntnisse verbessern. Das restliche Geld der Spendensumme fließt in die Anschaffung von Laptops, die die Gemeinwesenarbeit noch dringend für den Frauen-Computerkurs benötigt. Die ehrenamtliche Kursleitung Margret Kaiser übergab den Vertreterinnen des Clubs im Namen der Teilnehmerinnen und der Fachbereichsleitung Sabine Münch als herzliches Dankeschön ein Weihnachtspräsent.