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    Unterstützung der "Singpause" in Wuppertal 37. Lions Bundeswehrkonzert

    Eindrucksvolle Lichtregie

    Das Publikum in der bis auf wenige Plätze ausverkauften Stadthalle liebt sie: Die Militärmärsche. Mit dem Marsch der „Schwarzen Jäger“ und dem Taxis Marsch des Königlich Bayerischen 2. Chevaulegers-Regiment  gelang es dem Musikkorps der Bundeswehr Siegburg unter Oberstleutnant  Christian Scheibling auch beim  37.Lionskonzert die Zuhörer sofort für sich einzunehmen. Und mit der „Festouvertüre 1812“ von Peter Tschaikowsky stellte das sinfonische Blasorchester seine musikalischen Qualitäten unter Beweis. Bei „70 Jahre Grundgesetz-Eine Deutsche Geschichte“ wurde die Musik von Guido Rennert mit zahlreichen originalen oder verfremdeten Zitaten von Bach bis Wagner zusätzlich durch eine aufwändige Lichtregie ergänzt und regte zu lebhaften Diskussionen in der Pause an. Mit „Hollywood meets Broadway“ erklang leichter, vergnüglicher Groove bevor mit schottischem Geist ( „Spirit of Scotland“ ) und Dudelsack, trefflich gespielt von Thomas Zöller bei seinem Gang durch die Reihen des Publikums, das Konzert endete. Wie immer moderierte Christoph Scheibling souverän und humorvoll. Mit starkem Beifall und Zugaben bedankten sich Publikum und das Orchester gegenseitig für ein unterhaltsames Konzert,  dessen Erlös in diesem Jahr auf Vorschlag von LC Corona der Wuppertaler Singpause zu Gute kommt. Im Rahmen dieses Programms gehen ausgebildete Lehrkräfte in Grundschulklassen und singen mit den Kindern, die auf diese Weise eine systematische musikalische Grundlagenausbildung erhalten und zahlreiche Lieder kennen lernen. Durch die dafür notwendige Konzentration und Disziplin erfahren sie nicht nur eine musikalische Bildung sondern auch Bildung durch Musik. Zu den Singpausenkonzerten der derzeit 2600 Grundschulkinder im Großen Saal der Stadthalle wird hiermit herzlich eingeladen(siehe auch hier).  (J.V.)

    13.03.2018 Ausverkaufter Goßer Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal 36. Lions Bundeswehrkonzert

    Zur Begrüßung des 36. Wuppertaler Lions-Benefizkonzerts erläuterte der Vorsitzende des Gemeinsamen Hilfswerkes der Wuppertaler Lions Clubs, Prof. Baumann, das Projekt  „Kultur am Vormittag“, welches 2018 mit dem Konzerterlös unterstützt wird. Die Winzig-Stiftung fördert dieses Programm seit 2011, als die Yehudi-Menuhin  in Insolvenz ging. Kreativität, Konzentration, Ausdauer Disziplin und soziale Kompetenz von Grundschulkindern werden mit diesem wichtigen Projekt (ehemals europaweites MUS-E-Projekt) durch bildende Kunst, Theater, Musik Tanz,  gefördert.

    Das Konzert wurde  mit Walter von Simons (1864-1945) Kürassiermarsch „Großer Kurfürst“  eröffnet, der Schicksale  schwergepanzerter Kürassiere der Kavallerie kaum erahnen ließ. Mit der Jubelouvertüre Carl Maria von Webers(1786-1826) zum Regierungsjubiläum des Königs von Sachsen 1818, mit dem Königsmarsch zu Ehren Wilhelms II. von Richard Strauß und dem Cyber-Marsch  hörten wir Staatsmusik im besten Sinne. Bei der großen Lohengrin-Fantasie von Guido Rennert (geb. 1973) und dem hoch komplexen  Danse Folatre (Claude T. Smith 1932-1987) zeigte das Orchester unter OSL Christopf Scheibling alle seine Qualitäten. Nach "Two Steps From Hell"  verabschiedeten sich die Musiker, die im nächsten Jahr sicher wiederkommen, mit „Guten Abend, Gute Nacht“ und der obligatorischen Nationalhymne  vom begeisterten Publikum (J.V.) siehe auch hier: https://www.diestadtzeitung.de/stadtleben-2/volles-haus-beim-benefizkonzert-der-lionsclubs