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    DER STEUERLICHE ASPEKT

    Finanzielles Engagement für gemeinnützige Zwecke genießt steuerliche Privilegien. Nicht zuletzt in Folge einer verbesserten Gesetzeslage wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 8.000 neue Stiftungen in Deutschland errichtet.

    Steuerlich deutlich besser gestellt wurden Zustiftungen, also das Aufstocken des Vermögensstocks einer gemeinnützigen Stiftung. Sie können im Jahr der Zuwendung und in den folgenden neun Jahren bis zu einem Gesamtbetrag von einer Million Euro steuermindernd bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden. Bei Verheirateten steht der Abzugsbetrag jedem Ehegatten einzeln zu.

    Nicht geändert hat sich die steuerliche Sonderstellung von gemeinnützigen Stiftungen im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz. Danach sind Vermächtnisse und Schenkungen an gemeinnützige Stiftungen unverändert von der Erbschaft- und Schenkungsteuer befreit.