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Langzeit-Programm für Ostafrika

Lions helfen in Afrika

Der Distrikt FON betreibt seit 1993 eine Langzeit-Activity zugunsten der Distrikte 411a (Äthiopien, Kenia) und 411b (Tansania, Uganda). Schwerpunktmäßig wird Strukturhilfe im Gesundheits- und Bildungswesen sowie im Umweltbereich geleistet. Der Distrikt BN führt diese Activity weiter Jeder BN-Club trägt jährlich 125 Euro zur Ostafrika-Hilfe bei. Hinzu kommen Club- und Einzelspenden sowie Fördermittel von LCIF, SightFirst-Gelder oder Zuwendungen von anderen Organisationen. Die Ostafrika-Hilfe unterliegt der strengen Rechnungsprüfung des HDL. Über die Ostafrika-Hilfe werden bisher Projekte in einer Größenordnung von knapp einer Million Euro gefördert. Über die Zusammenarbeit zwischen Ostafrika-Hilfe und SightFirst im Vorläuferdistrikt FON wird das größte Einzelprojekt der deutschen Lions, die CCBRTAugenklinik in Daressalam mit Baukosten von drei Millionen Euro anfinanziert und auf den Weg gebracht.

Kleinere Projekte in Ostafrika
Von der Ostafrika-Hilfe werden auch kleinere Distrikt-Projekte und Clubprojekte in Ostafrika gefördert, zum Beispiel die Ausstattung des naturwissenschaftlichen Bereiches der Kilimanjaro School in Moshi (Tansania), das Ambulanz-Fahrzeug, das der LC Weißenburg für Thika organisiert und finanziert hat (20 000 Euro) oder die Unterstützung der Mandela School in Moshi (Tansania) durch den LC Altmühltal. Auch die Ausbildung und Fortbildung von Augenärzten werden im Zusammenspiel von Ostafrika-Hilfe und SightFirst finanziert. Weitere Projekte in Ostafrika werden unterstützt wie die Verbreitung von Solartechnologie und die Ausbildung in erneuerbare Energien zusammen mit North South Initiative e.V. (NSI) als Ausführungsträger.

Der Beauftragte

Dr. Rainer Haerten übergibt 2005 das Laborgebäude.

Der Bau eines Laborgebäudes und eines Ärztehauses (136 000 Euro) für das von Dominikanerinnen geführte Hospital wird 2005 abgeschlossen und übergeben. Wegen der hervorragenden Bauabwicklung durch den LC Thika-Kilimambogo werden 11 000 Euro eingespart und zur Finanzierung eines Schwesternhauses beigesteuert. Zur Zeit ist die Generalsanierung der älteren Gebäude des Hospital geplant.

Blindenlehrer an der Lions-Computerschule in Moshi
Das Netzwerk der BN-Ostafrika-Hilfe hat 2006 ein Vorzeige-Projekt auf den Weg gebracht: In Moshi am Kilimandscharo (Tansania) wurde ein kleines Schulgebäude für die Computer-Ausbildung von blinden und stark sehbehinderten Kindern zusammen mit normalsichtigen Kindern seiner Bestimmung übergeben.
Mit einem Computer umzugehen, ist schon für junge Menschen in Europa unerlässlich, um den Zugang zur Wissensgesellschaft zu finden. Umso mehr gilt dies für Jugendliche in armen Ländern. Die gemeinnützige Organisation „Close the Gap International" mit Sitz in Brüssel will diese Lücke durch die Vermittlung von hochwertigen, gebrauchten Computern an Schulen und Universitäten in Afrika schließen.
In Zusammenarbeit mit dem Lions Club of Moshi Kibo hat „Close the Gap" bereits einen Schulraum mit Computern ausgestattet. Jetzt entstand ein Pilotprojekt: die Ausbildung von (fast) blinden Kindern am Computer. Denn gerade die Computertechnik kann es Kindern, die sonst in Afrika keinerlei Chancen hätten, ermöglichen, am Leben teilzunehmen.
Braille-Bildschirme und -Drucker, ein Großbildschirm und optische Lupen gehören neben normalen Computern zur Ausstattung der beiden Räume in dem neuen Gebäude an der städtischen Mwereni Primary School. Die Baukosten in Höhe von 17 000 Euro und die Fortbildungskosten für den Blinden-Computerlehrer in Nairobi wurden aus SightFirst-Mitteln und Geldern der Ostafrika-Hilfe unseres Distrikts bezahlt. Die organisatorische Abwicklung vor Ort hat der Lions Club Kibo übernommen. Die Nachhaltigkeit dieser Einrichtung mit Gesamtkosten von rund 50 000 Euro wurde bestmöglich gesichert.
Vertreter aus CZ/SK bei der Einweihung
Die kleine Gesundheitsstation in Mukuyu-Ini bei Thika ist ein Projekt des Distrikts 114 CZSK und des Lions Clubs Thika-Kilimambogo, unterstützt von der katholischen Caritas der Slowakei und im Rahmen unserer Jumelage von der Ostafrika-Hilfe unseres Distrikts. Zu den Gesamtkosten von 25 000 Euro gibt es einen Zuschuss von LCIF in Höhe von 10 000 Dollar. Dieses Projekt ist ein Beispiel des Lions-Netzwerkes. Das Health Center wurde 2007 übergeben.
In Thika wurde ein Schulgebäude für geistig Behinderte finanziert. Die Federführung lag beim Club Erlangen-Hugenottenstadt. Ausführungsträger vor Ort war der Club Thika-Kilimambogo. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 250 000 Euro. Vom Förderverein „Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks wurden 150 000 Euro beigesteuert. Von LCIF kam ein großer Zuschuss in Höhe von 75 000 Dollar. Die Abschlussarbeiten und Inbetriebnahme erfolgten im Herbst 2009.
In Thika wurde ein Schulgebäude für geistig Behinderte finanziert. Die Federführung lag beim Club Erlangen-Hugenottenstadt. Ausführungsträger vor Ort war der Club Thika-Kilimambogo. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 250 000 Euro. Vom Förderverein „Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks wurden 150 000 Euro beigesteuert. Von LCIF kam ein großer Zuschuss in Höhe von 75 000 Dollar. Die Abschlussarbeiten und Inbetriebnahme erfolgten im Herbst 2009.
Als Gemeinschaftsprojekt des LC Weißenburg und der Ostafrika-Hilfe des Distrikts BN wurde in Jujaa Farm bei Thika (Kenia) ein Kinderhaus finanziert. Das Haus liegt in einem ebenfalls von Dominikanerinnen (Leitung: Schwester Luise Radlmeier) geführten Komplex von 8 Häusern für je 14  Waisenkinder sowie einer Schule, ähnlich einem SOS-Kinderdorf. Finanziert wurden dafür rund 40 000 Euro. Die Eigenmittel des LC Weißenburg werden 2008 weitgehend durch eine Benefizveranstaltung zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk aufgebracht.