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    Lions machen sich stark für Special Olympics

    Lions-Kernanliegen Augengesundheit


    Das Engagement für Special Olympics leitet sich aus dem lionistischen Selbstverständnis ab. Seit rund 100 Jahren sind die Bekämpfung vermeidbarer Blindheit und die medizinische Versorgung sehbehinderter Menschen vorrangige Ziele der Lions. So lag es nahe, dass Lions mit dem Opening Eyes®-Programm die Augengesundheit der Athleten – und damit ihre Lebensqualität – verbessern helfen. Als Teil des Gesundheitsprogramms Healthy Athletes® wird hier die augenmedizinische Untersuchung und Versorgung der Athleten unterstützt. Seit 2004 konnten über 2.400 Athleten mittels Screening untersucht werden. 56 Prozent von ihnen erhielten eine eigens für sie angepasste Brille.

    Bei jeder Veranstaltung sind mehrere Hundert ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Viele von ihnen sind Fachleute auf den Gebieten Augenoptik, Optometrie und Augenheilkunde, andere werden vor Ort eingewiesen. Ein überwiegender Teil der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind Lions.

    Bewegung für alle: Wettbewerbsfreies Angebot

    Ein fester Bestandteil des Sportprogramms von Special Olympics Veranstaltungen ist das Wettbewerbsfreie Angebot (WBFA), das die motorischen Grundlagen fördert und bei dem der Inklusionsgedanke eine wesentliche Rolle spielt: Hier können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam inklusiv Freude an Spiel und Bewegung haben. Künftig werden die Lions in die Entwicklung mit eingebunden und stellen während der Veranstaltungen freiwillige Helfer in diesem Bereich. Gemeinsames Ziel ist es, einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, der ein zunehmendes Angebot auf regionaler Ebene ermöglicht. SOD und Lions fördern dafür in ihren Strukturen die Zusammenarbeit auf lokaler und regionaler Ebene.

    Lions-Quest: Inklusion als Programminhalt

    Eine weitere Ebene der Kooperation, die nun initiiert wurde, erstreckt sich auf die Zusammenarbeit zwischen der SOD-Akademie und den Lebenskompetenz-Programmen Lions-Quest „Erwachsen werden“ und „Erwachsen handeln“. Die beiden Programme der Lions richten sich in Form von Fortbildungsangeboten an LehrerInnen und MultiplikatorInnen, die mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Vermittelt werden Selbst- und Sozialkompetenzen wie Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeit, die Bereitschaft, sich zu engagieren und das Bewusstsein, etwas bewirken zu können und daraus Bestätigung zu erhalten. Das Konzept soll künftig mit der Entwicklung eines inklusiven Lehr-Moduls durch SOD ergänzt werden. Gemeinsames Ziel ist somit die Einbindung des Querschnittsthemas Inklusion in bestehende Angebote und die Erweiterung der Zielgruppe.

    Club-Activitys für Special Olympics

    Neben der nun ausgeweiteten strategischen Zusammenarbeit, den Helfereinsätzen und den Spenden bei Nationalen Spielen gibt es eine Vielzahl an individuellen Aktionen, die einzelne Lions Clubs oft seit Jahren in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Länderorganisation der Special Olympics auf die Beine stellen.

    Dies können Läufe sein wie der „Lions meets Rollies“-Spendenlauf in Kempten, dessen Erlöse 2014 an Special Olympics Bayern gespendet wurden. Aber auch der Hungerlauf in Hessen wird schon seit einigen Jahren gemeinsam vom örtlichen Lions Club und Special Olympics Hessen veranstaltet. Ein Teil der Erlöse geht hier an Special Olympics Hessen. Ein weiteres Beispiel ist die Förderung von Athletinnen und Athleten durch Übernahme der Fahrt- und Anmeldekosten für die Teilnahme an den Spielen, wie es im letzten Jahr ein Lions Club in Ahrensburg praktiziert hat.