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„IN EINER ECKE WIRD GELACHT, IN DER ANDEREN GESTORBEN!“ Kinderkrebsklinik

05. September 2015. LC Köln-Albertus Magnus

 

LC Köln-Albertus Magnus spendet für Elternhaus der Kinderkrebsklinik.

Kranke Kinder bedürfen verstärkt elterlicher Nähe. Dieses Erfordernis geht über das des normalen familiären Zusammenlebens mit heranwachsenden Kindern weit hinaus.Die ständige begleitende Betreuung während der nicht selten monatelangen Behandlung ist heute nahezu unverzichtbarer Bestandteil des Behandlungs- konzeptes der Kinderkrebstherapie.Sie kompensiert das Herausgerissensein aus
der Nestwärme der Familie und den damit verbunden Wechsel in eine völlig fremde, zunächst eher Angst einflößende Umgebung, die dominiert ist von Medizintechnik und sie bedienenden Menschen, oftmals verborgen hinter Atemschutzmasken und uniformer Klinikkleidung. Dieses Gefühl des Alleingelassendseins, des Ausgeliefertseins,der von einem auf den anderen Augenblick fehlende Nähe der Bezugspersonen wie Eltern, Geschwister, Freunde versetzt jedes Kind in Angst und Depression. In dieser Erkenntnis liegt die Idee begründet, diese empfundenen gravierenden Defizite mit geeigneten Maßnahmen in optimaler Weise zu kompensieren. Der unbedingte Wille der betroffenen Eltern zur Leidensminimierung der Kinder hatte bereits 1990 zur Gründung des Fördervereins für krebskranke Kinder Köln geführt, indem zunächst einzig jene betroffenen Mitglieder werden konnten.Sie waren oftmals mit acht Personen in Vierbettzimmern untergebracht, die naturgemäß in keiner Hinsicht der besonderen Situation Rechnung trugen. Unvergesslich bleibt die Schilderung der damaligen Zustände durch den seinerzeitigen Vorsitzenden Ulrich Ropertz, der einen Vortrag darüber mit dem Satz abschloss: „In der einen Ecke wird gelacht, in der anderen Ecke gestorben! Das müssen und wollen wir ändern und hoffen dabei auf die Hilfe der Bevölkerung!“ Die Kinderonkologie der Universitätsklinik Köln war bereits in einen eigens erstellten Neubau umgezogen, ohne dass damit das Problem der räumlichen Nähe der Bezugspersonen gelöst war. Das wollte man 1993 angehen und begann mit unbedingtem Mut und grenzenloser Zuversicht, Eigenschaften, die Visionären eigen sein müssen, wollen sie am Ende erfolgreich sein. Und wie immer in solchen Fällen galt und gilt auch hier der Satz von Albert Schweitzer: „Die großen Flüsse brauchen die kleinen Wässer!“

Kliniknahe Unterkunft für Eltern als Ziel.

Voraussetzung ist eine kliniknahe Unterkunft für Eltern und Familien aller Nationalitäten und gesellschaftlichen Schichten, die es ihnen erlaubt,
sich zurückzuziehen und neue Kraft zu schöpfen. Nach der oft zwölf- bis 14-stündigen Betreuung ihrer Kinder während der stationären Therapie ermöglicht sie es den Eltern, sich in „eigene vier Wände“ zurückziehen zu können. Das erspart ihnen oftmals lange, beschwerliche Anreisen und die Suche nach „Notunter- künften“, am Ende teuren oder gar in dieser Situation unbezahlbaren Hotelzimmern.

Gesprächskreis hilft Eltern oft weiter

In einem monatlichen Gesprächskreis wird betroffenen Eltern die Möglichkeit geboten, sich mit anderen verwaisten Eltern und einem Trauerbegleiter auszutauschen. An jedem zweiten Sonntag im Dezember gedenken in der ganzen Welt Eltern und Familien ihrer verstorbenen Töchter und Söhne, ihrer verlorenen Schwestern und Brüder. Der Förderverein richtet jedes Jahr an diesemSonntag
eine Gedenkfeier für trauernde Eltern und Geschwister aus. Leider ist das allseitige Bemühen um die Kinder nicht in jedem Fall von Erfolg gekrönt. Gleichwohl stimmt es zuversichtlich und macht Mut zu hören, dass rund 80 Prozent der Kinder die Einrichtung geheilt verlassen. Auch das erklärt schließlich den Erfolg des Vereins und seines Konzeptes, werden sie doch ein Leben lang diesem verbunden bleiben und als Multiplikatoren Freunde und Förderer hinzugewinnen.

Der LC Köln- Albertus Magnus hat sich anlässlich seines 35-jährigen Club Jubiläums der Außenanlage zugewandt und finanziert den Bau einer Terrasse. Hier soll die Möglichkeit geschaffen werden, auch einmal außerhalb des Hauses an der frischen Luft Besprechungen, Zusammensein, Regeneration, kurz all das, was bisher in geschlossenen Räumen stattfinden musste, bei schönem Wetter nach draußen zu verlegen.

Das rechte Wort zur rechten Zeit von Ulrich Ropertz, heute Vorsitzender der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe (DLFH) und Ehrenvorsitzender des Fördervereins, in seinem Vortag vom 24.10.1996 hat sich „ins Gedächtnis gebrannt“ und die nun schon über 18 Jahre währende treue Partnerschaft begründet.

Wolfgang Beutler, Vorsitzender Förderverein LC Köln-Albertus Magnus

 

Distriktgovernor Ottmar P. Heinen

Termine

 

NEU:

Lions-Musikpreis 2019. Instrument: Gitarre

Einsendeschluss: 01. März 2019

https://www.lions.de/web/111rs/lions-musikpreis

 

Termine Distrikt 111 Rheinland-Süd

 

09.02.2019     Activity-Seminar in Hennef

09.02.2019     MB-Seminar in Hennef

16.03.2019     3. Kabinett-Sitzung in Hennef

23.03.2019     Präsidenten-Seminar in Hennef

30.03.2019     Frühjahrs-Distriktversammlung in Köln

27.04.2019     Zonenleiter-Seminar in Hennef

27.04.2019      Sekretär-Seminar in Hennef

30.05.-01.06.19 Kongress der deutschen Lions in Kiel

01.06.2019       Multidistriktversammlung in Kiel

23.06.2019        Kabinett-Übergabe in Aachen       

05.07.2019        International Convention in Mailand                                                   

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