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Kampf gegen Diabetes

Kampf gegen Diabetes

​​​​​Weltweit neue Aufgabe für Lions Clubs

Diabetes ist eine weltweit rasant zunehmende Erkrankung. In Deutschland werden aktuell rund 6,5 Millionen Menschen mit Diabetes ärztlich betreut. Die Dunkelziffer an zwar erkrankten, aber noch nicht ausreichend behandelten Menschen wird auf weitere 2 Millionen geschätzt.

In anderen Ländern der Welt ist der Diabetes ein um ein Vielfach größeres Problem, da a. die Zahl der Betroffenen viel höher und b. die ärztliche Versorgung deutlich weniger umfassend ist.  Aus diesem Grund hat LCI – Lions Clubs International das weltweite Engagement gegen Diabetes mellitus als neuen Schwerpunkt ausgegeben. Die Clubs sind aufgefordert und werden gebeten, sich des Themas vor Ort anzunehmen.

Der Großteil des Problems steckt in der schleichenden Entwicklung der Erkrankung beim Erwachsenen – früher als Altersdiabetes bezeichnet. Bis ein manifester Diabetes erkannt wird, vergehen gelegentlich Jahre. Es gibt eine Reihe von gut untersuchten Risikofaktoren, die in dem Begriff „Metabolisches Syndrom“ zusammengefaßt werden. Hier liegen gleichzeitig Übergewicht, erhöhter Blutdruck und gestörte Blutfettwerte vor. Wenn dann noch in der Familie gehäuft Menschen an Diabetes erkrankt sind, man selbst bestimmte Lebensmittel wie Obst und Gemüse meidet, und sich – aus welchen Gründen auch immer – wenig bewegt, ist das künftige Risiko für einen Typ 2 Diabetes erhöht.

Unserer Gesundheitssystem, Ärzte und Kliniken, ist verantwortlich für Diagnose und Behandlung. Hier soll und wird sich die Lions-Organisation nicht einmischen. Allerdings gibt es durch Aufklärung und Präventionsmaßnahmen im Frühstadium (Prädiabetes) viele Möglichkeiten, erfolgreich tätig zu werden.

Was können Sie tun?

  1. An erster Stelle steht die  Sensibilisierung gegenüber dem Erkrankungsrisiko und Hinweise, wie das Risiko für jeden einzelnen ermittelt werden kann. Mit Hilfe eines validierten medizinisch evaluierten Risikobogens lässt ermitteln, wie hoch das Risiko ist, innerhalb einer bestimmten Zeit (z.B. 5 Jahre) an Diabetes zu erkranken. Wichtiger noch: der Bogen enthält Hinweise für jeden, wie das Risiko vermindert werden kann.
  2. Beteiligen Sie sich an der Aktionen, die für mehr Bewegung im Alltag sorgen. Hinweise und Empfehlungen finden Sie bei den Links.
  3. Kümmern Sie sich um eine gesunde Ernährung. Nutzen Sie die zahlreichen Angebote, u.a. der mediterranen Kochgesellschaft, und dem Lions Club Pullach. Besuchen Sie die Seiten der Deutschen Diabetes Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Dort finden Sie sinnvolle Informationen.
  4. Diabetes kann zu Netzhautschäden führen. Die Untersuchung ist Netzhautschäden wird in der Regel von Augenärzten und auch in Diabeteszentren angeboten. Sie soll regelmäßig stattfinden, und nicht erst, wenn Symptome auftreten.
 

Corona & Diabetes: Die DEUTSCHE DIABETES HILFE ist für Ihre Fragen und Sorgen da!

Mehr dazu erfahren Sie unter diesem Link

 

Videos zum Thema Diabetes

Die nachfolgenden Videos erklären in einfacher Weise,

  • wie Diabetes entsteht
  • welche verschiedenen Typen eines Diabetes es gibt
  • wie man das Risiko für einen Diabetes bei sich selbst erkennen kann
  • wie man Diabetes vorbeugen und vermeiden kann
  • und wie Intervallfasten zur Verbesserung des Stoffwechsels eingesetzt werden kann.
 
 

Quellen: Deutsches Diabeteszentrum Düsseldorf, Deutsches Diabeteszentrum München

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