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    Kokosnuss

    Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme und keine echte Nuss, sondern eine einsamige Steinfrucht. Sie wird als grüne, relativ unreife, dreieckige, etwas mehr als kopfgroße Frucht geerntet. Die 20 bis 30 cm lange Frucht wiegt reif zwischen 900 und 2500 Gramm. Kokosnüsse reifen nach der Ernte nicht nach.

    Die Ernte erfolgt, indem sogenannte Palmkletterer eine Kokospalme hochklettern und die Kokosnüsse von der Palme durch langgestielte Messer abschlagen. In Asien erntet man auch mithilfe dressierter Makaken-Affen, die auf die Bäume klettern und über Zurufe dazu gebracht werden, die Nuss so lange um ihre eigene Achse zu drehen, bis sie vom Baum fällt.

    Der hohle Kern der Kokosnuss ist mit einem weißen, aromatisch schmeckenden Fruchtfleisch von 1 bis 2 cm Dicke ausgekleidet, das fest und fasrig ist und roh verzehrt werden kann. Getrocknet dient es als Ausgangsstoff zur Gewinnung von Kokosöl, Kokosfett, Margarine, getrockneten Kokosflocken und als Paste, die zum Kochen verwendet wird.