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Gedanken des Gründungsmitgliedes Dr. Robert Berges Freunde sein und Freude geben, das ist echtes Lionsleben.

Auf einem Clubabend vor einigen Wochen wurde ein neues Mitglied in unseren Club aufgenommen, er ist ein Enkel eines Freundes und Gründungsmitglieds von 1963.  Erinnerungen an vergangene Jahre und verstorbene Freunde werden wach.  Die Lionsidee, Bereitschaft zu Engagement und Freundschaft  lebt weiter!

Auf dem Heimweg dieses Clubabends wurde mir   bewusst, wie sehr ich dem Lionsgedanken verwachsen und dankbar auf meine Zugehörigkeit zu den Lions blicke.

In den 54 Jahren meiner Zugehörigkeit hat sich der Club gewandelt! Eine Selbstverständlichkeit! Gesellschaftliche Formen haben sich verändert, wie im übrigen gesellschaftliches Leben auch. Doch  unverändert erhalten geblieben ist die Grundmotivation des Lionismus: We serve. Erhalten geblieben sind alte Freundschaften! Und neue kommen hinzu. Das erlebt man besonders dankbar, wenn man alt wird. Generationen übergreifende Freundschaften sind befruchtend für beide Seiten.  Dabei ist Toleranz gefragt. Lebensentwürfe und Erwartungen an das Leben, auch Interessen haben sich gewandelt. Während früher mehr Vorträge aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich und der Kunst gefragt waren, sind es heute mehr Themen der Ökonomie, Technik und Tagespolitik, die interessieren.   

Die große Chance des Lionismus besteht in seiner Kontinuität! Auch wenn es nach jedem Kalenderjahr heißt: Ein neues Lionsjahr bricht an und für einen Lionsfreund heißt es: „Herr Präsident, das ist Ihr Jahr“!

Und nach diesem Motto erleben wir die unterschiedlichen Gestaltungformen, die unterschiedlichen Akzentsetzungen, die unterschiedlichen Aktionen und Aktivitäten, eben weil jeder zum Präsidenten gewählte Lion unterschiedliche Jahre formt. So erleben Lionsfreunde über Jahre Beständigkeit im Wandel ohne Wandel der Beständigkeit!

Jeder Lionsfreund muss zur Übernahme eine Amtes  bereit sein, manch einer wandelt sich zu einem anderen Lion.  Plötzlich spürt man mehr Zugehörigkeit und die Einsicht, nur so viel Gewinn kann ich   dieser Gemeinschaft entnehmen, wie ich zuvor hineingegeben habe. Präsenz allein ist nicht genug! Von der Bereitschaft zur Übernahme eines Ehrenamtes lebt die Gemeinschaft unseres Freundeskreises, ebenso wie unsere menschliche Gemeinschaft überhaupt!

Gemeinsamkeit schafft Kraft, Schulterschluss ermöglicht starke Schultern für größere Aufgaben. Das   Gestalten und gemeinsames Handeln bei Aktivities, Ausflugsfahrten bringen Erfahrungen . Sie mit ansprechenden, aber auch anspruchsvollem Programm zu erleben, schafft nähere Kontakte und bietet Einblicke in andere Berufe und deren Anspruch und Problemstellung. Standpunkte erweitern sich zu einem größeren Horizont.

Und weil viele Ziele vieler Lionsfreunde in vielen Jahren verwirklicht werden konnten, stellt sich eine Freude und die Erkenntnis ein: Gemeinsamkeit macht stark. Mit Freunden an der Seite spürt man ein Lebenselixier und das sichere Gefühl: Freunde sein und Freude geben, das ist echtes Lionsleben.