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Grußwort zur Adventskalenderaktion des Lions Clubs Mühldorf-Waldkraiburg zugunsten von Jugendkapellen im Landkreis

Der Präsident des Musikbund Ober- und Niederbayern Dr. Marcel Huber, MdL Grußwort zur Adventskalenderaktion des Lions Clubs Mühldorf-Waldkraiburg zugunsten von Jugendkapellen im Landkreis

Liebe Mitglieder des Lions Club Mühldorf-Waldkraiburg,

es freut mich sehr, dass Sie sich Gedanken über die Situation der Jugendblaskapellen im Landkreis Mühldorf am Inn machen. Dieses Thema liegt mir, als Präsident des Musikbundes Ober – und Niederbayern (MON), ebenfalls besonders am Herzen. Die 25.000 Blasmusikerinnen und Blasmusiker, darunter 10.000 Jugendliche, die in meinem Verband organisiert sind, treffen die Einschränkungen durch die Coronakrise besonders hart. Vielerorts ist der Ausbildungs- und Übungsbetrieb, vor allem aber der Konzertbetrieb in den Musikvereinen und Blaskapellen stark eingeschränkt.

Dabei können wir uns in Bayern gar nicht mehr vorstellen, wie das wäre, gäbe es keine Blasmusik vor Ort: Kirchliche Feiertage, Vereinsfeste und Traditionsveranstaltungen ohne Musik abzuhalten oder gar Musik aus „der Konserve“ abzuspielen? – für uns undenkbar! Diese Situation kommt bei uns deshalb nicht vor, weil es bei uns viele blasmusikbegeisterte Menschen gibt, die nicht nur Freude daran haben, selbst Instrumente zu erlernen, zu üben und bei gegebenem Anlass öffentlich zu musizieren, sondern auch ihre Passion an junge Menschen weiterzugeben.

Ein für mich wichtiger Teilaspekt dabei ist, dass in Jugendkapellen junge Menschen an Instrumente und das gemeinsame Musizieren in verschiedenen Formationen herangeführt werden. Dies ist nicht nur gut für die Remontierung der Kapellen, sondern bringt auch den einzelnen jungen Menschen viele positive Erfahrungen. Wer einmal festes Mitglied z.B. in einer Blaskapelle war, beherrscht nicht nur mindestens ein Instrument - sie oder er sind auch in der Lage, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Dazu gehören neben den musikalischen Fähigkeiten: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Rücksicht und die Fähigkeit in besonderen Situationen, wie etwa bei Konzerten, konzentriert seine Aufgabe zu erfüllen. Das alles prägt die jungen Menschen fürs Leben, auch außerhalb der Musik!

Als MON sind wir intensiv darum bemüht, dass die wertvolle Jugendarbeit, die in den Jugendkapellen geleistet wird, durch den fast kompletten Ausfall des Musikbetriebes in den Musikvereinen während der Coronazeit nicht ebenfalls zum Erliegen kommt. Ich danke daher dem Lions Club Mühldorf-Waldkraiburg für die Initiative zur finanziellen Unterstützung der Jugendkapellen, die wahrlich Hilfe brauchen können.

Ich wünsche der Adventskalenderaktion des Lions Clubs Mühldorf-Waldkraiburg alles Gute und danke für die Unterstützung dieses für Bayern so wichtigen Teils der Volkskultur!

Dr. Marcel Huber, MdL

Staatsminister a.D.

Präsident des MON

Lions Club unterstützt Ambatana

In Loitokitok im südlichen Kenia fehlten 1.600 EU zum Weitermachen Lions Club unterstützt Ambatana

Sarah Resch und Jonathan Scherr vom Vorstand Ambatana e.V. (beide rechts) freuen sich über die großzügige Spende des Lions Clubs Mühldorf-Waldkraiburg. Präsident Hans Salfer überreicht symbolisch den Spendenscheck und wird dabei vom Clubsekretär Werner Köhn begleitet. Die Vereinsvorsitzende von Ambatana, Verena Donislreiter, über eine Videokonferenzschaltung aus Luzern in der Schweiz live dabei, legt dar, was mit diesem Geld in Kenia Gutes bewirkt werden kann.

Der in Tüßling angesiedelte Verein Ambatana e.V. (Ambatana, übersetzt Zusammenhalt) arbeitet im Distrikt Loitokitok im südlichen Kenia mit der dortigen Organisation YISOG zusammen. Diese kümmert sich um Waisenkinder und hilfsbedürftige Familien. Ambatana hat sich unter anderem das Ziel gesetzt, für die von den ökonomischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie Betroffenen rasche Hilfe zu organisieren. Auf diese aktuelle Information reagierte der Lions Club Mühldorf-Waldkraiburg mit der Zusage einer Spende in Höhe von 1.600 Euro. Damit sind die Helfer nun in der Lage, 48 Familien sechs Wochen lang wöchentlich mit einem Nahrungsmittelpaket zu versorgen, sowie in den Familien, Schulen und Gemeindezentren Seifen und Desinfektionsmittel zu verteilen. Die Verteilaktionen werden darüber hinaus genutzt, Betroffene über das Corona-Virus und entsprechende Hygienemaßnahmen eingehend zu informieren.