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Ein besonderer Präsidentenabschied

Melvin-Jones-Fellow-Award für Manfred Kuhl Ein besonderer Präsidentenabschied

Distrikt-Governor Gerald Kreuwel (rechts) heftet Lionsfreund Manfred Kuhl, in Gegenwart des scheidenden Club-Präsidenten Hans Salfer, die Anstecknadel zum Melvin-Jones-Fellow-Award ans Revers.

Nach langer Zeit konnten sich die Mitglieder mit ihren Partnerinnen wieder in Präsenz treffen. Das Wetter ließ den ganzen Abend einen Aufenthalt im Freien zu. Die Charterfeier des Clubs jährte sich zum vierzigsten Mal und obendrein fanden sich zwei Überraschungsgäste ein: Gerald Kreuwel, der scheidende Distrikt-Governor für Bayern-Süd mit seiner werten Frau Gemahlin.

Überraschend ging es auch gleich weiter:

Nach der Begrüßung durch den scheidenden Club-Präsidenten Hans Salfer übernahm sofort Gerald Kreuwel das Wort. Mit wenigen Sätzen war er bei seinem Hauptthema angekommen, dem Engagement der Mitglieder. Eine seiner angenehmen Tätigkeiten ist es, Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Lions-Organisation und ihre sozialen Ziele verdient gemacht haben, auszeichnen zu dürfen. Nach einer Würdigung des lionistischen Wirkens von Manfred Kuhl übergab Distrikt-Governor Gerald Kreuwel dem Gründungsmitglied seinen Governor-Wimpel, ein Dankesschreiben, den Melvin-Jones-Fellow-Award und heftete ihm die zugehörige Anstecknadel ans Revers. Eine gelungene Überraschung.

Diese Auszeichnung hat sich Manfred Kuhl wahrhaft verdient.

Er gehörte in zahlreichen Funktionen 15 Jahre lang dem Club-Vorstand an. Auf vielfältige Art und Weise hat er, als kritischer Geist, das Clubleben belebt und geprägt. Stets lagen ihm aktuelle gesellschaftliche Themen am Herzen. Darüber hinaus gestaltete er im Hintergrund viele Jahre lang gewissenhaft und akribisch die Club-Chronik.

Bei seinen zahlreichen Dienst- und Privatreisen besuchte er viele Lions Clubs und schloss Freundschaften, die bis heute Bestand haben. Eine Vielzahl getauschter Lions-Wimpel gibt Zeugnis davon.

Während seiner Präsidentschaft wurde im Jahre 1987 die Jumelage mit dem LC Güssing-Jennersdorf aus Österreich offiziell vollzogen, sie besteht immer noch. Im gleichen Jahr begann ein Jugendaustausch mit Lions-Freunden aus den USA und Finnland, an dem auch seine Familie direkt beteiligt war.

Im Jahre 2008 fand er eine Langzeit-Activity, die ihn nicht losgelassen hat - das Sammeln alter Brillen. Er konnte bereits mehr als 26.000 Sehhilfen und mehrere wertvolle optische Geräte zur weiteren Verwertung weitergeben.

Bis heute ist das Interesse des jung gebliebenen Lionsfreundes am aktuellen Clubleben ungebrochen. So ist es nicht verwunderlich, dass er auch bis zum Ende dieses besonderen Clubabends blieb.

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