Herzlich Willkommen beim Lions Club Odenwald!

Unter dem Leitwort "we serve" - wir dienen - stehen die Aktivitäten unseres Clubs seit 1964 in der gesellschaftlichen Verpflichtung, vor Ort und überregional das Gemeinwesen zu unterstützen und bedürftigen Menschen zu helfen.

Am 31. Mai 2014 feierte der Lions-Club Odenwald seine 50-jährige Charterfeier und gleichzeitig das 40-jährige Jubiläum der Jumelage mit dem Lionsclub Lungau/Österreich.

 


Aktuelles

Lions-Kiwanis Benefiztennisturnier 2017

Flyer Lions-Kiwanis Benefiztennisturnier 2017
Flyer Lions-Kiwanis Benefiztennisturnier 2017

Wer kann mitspielen?
Mitspielen kann jeder, der weiß wie man einen Tennisschläger hält. Die Spieler werden ihrer Spielstärke entsprechend eingeteilt. So hat jeder Spass am Spielen.

Wie wird gespielt?
Jeder spielt drei Runden à 20 min. Zwischendurch kann man den anderen Spielern zuschauen oder eine Abkühlung an der Theke zu sich nehmen. Es wird entsprechend den Spielstärken in verschiedenen Klassen gespielt. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt!


Details zur Anmeldung, Telefonnummer und eMailadresse finden Sie auf dem Flyer oder unten unten:
http://www.kc-erbach.de/lions-kiwanis-benefiztennis-2017/

 


 

 


Lions Club Odenwald vergab Professor-Walter-Masing-Preis 2016

Von links nach rechts: Laudator Dr. Benno König, Daniel Degterjow, Anna Marleen Weidlich, Präsident Dr. Heinrich Fischer

Der Wettbewerb des Lions Clubs Odenwald unter Schülern gymnasialer Oberstufen des Odenwaldkreises um die Auszeichnung mit dem Professor-Walter-Masing-Preis 2016 für nachhaltig herausragende schulische Leistungen und Interessen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich endete mit einer feierlichen Festver­anstaltung im Stadthaus der Stadt Michelstadt am Samstag, dem 21. Januar 2017. Über 130 Gäste kamen, um der Vergabe des Preises an Anna Marleen Weidlich und Daniel Degterjow beizuwohnen. Daneben wurde Caroline Kraus, Yannick Ullmann, Sonja Weyrauch, Karen Zolinski und Johanna Jung die erfolgreiche Wettbewerbs­teilnahme bescheinigt. Die beiden Wettbewerbssieger erhielten von Präsident Dr. Heinrich Fischer ein Preisgeld. Allen wurden die Urkunde und ein Buchgeschenk überreicht. Präsident Fischer führte in gekonnter Art durch die gesamte Veran­staltung.

 

Die Laudatio hielt Dr. Benno König. Vor der Würdigung der Leistungen der beiden Sieger ging er in einer lockeren und humorvollen Rede auf das Leben des in Deutschland wenig bekannten Mathematikers und Physikers Paul Dirac ein. Er war wie Einstein, Heisenberg und Schrödinger einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Dirac hat die Erkenntnisse zur Zusammensetzung der Atome wie kaum ein anderer Physiker voran gebracht. Zugleich war er Mitbegründer der Quantenphysik. Mit der nach ihm benannten Dirac-Gleichung hat er es 1928 ermöglicht, die Spezielle Relativitätstheorie von Einstein und die Quantenphysik harmonisch zu verbinden. Dafür wurde ihm, der in Cambridge lehrte, 1933 zusammen mit Heisenberg und Schrödinger der Nobelpreis für Physik ausge­händigt. Aber was kann den Preisträgern und uns allen das Wissen über die Person Paul Dirac vermitteln? Er war sicher ungewöhnlich begabt und hatte es im Elternhaus nicht einfach; aber ohne seinen unermüdlichen Fleiß, seine selbstkritische Art, seine Kreativität, seine höchsten Ansprüche an sich selbst und seinen Mut, seine Erkenntnisse in der Fachwelt gegen die herrschende Meinung zu vertreten, hätte er den Durchbruch seiner Ideen wohl kaum erreichen können. Er hat sich nicht mit Randfragen beschäftigt, sondern mit den zentralen ungelösten Problemen seines Faches. Mehrere Jahre war er Außenseiter, der manchmal wegen seiner Ideen belächelt wurde. Aber er war immer bereit, als Wissenschaftler auch scheitern zu können.

 

Von Nobelpreisen sind die Preisträger des Professor-Walter-Masing-Preises noch weit entfernt, und dennoch gibt es trotz aller Unterschiede Parallelen zu Dirac. Die Preisträgerin Anna Marleen Weidlich hat im letzten Jahr am Gymnasium Michelstadt mit der Traumnote 1,0 das Abitur absolviert. Sie hatte ihren Schwerpunkt im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Von den Gutachtern wurde sie hoch gelobt. In hochrangigen Wettbewerben schnitt sie hervorragend ab. Auch die Jury hat sie tief beeindruckt. Der zweite Preisträger Daniel Degterjow wird in diesem Jahr am Gymnasium Michelstadt sein Abitur ablegen. Auch er hat einen klaren natur­wissenschaftlichen Schwerpunkt und hervorragende Noten. Die Gutachten sind ähnlich positiv. Sein Wissen und seine Interessen gehen weit über den Unterrichts­stoff hinaus. Vollkommen selbständig entwickelt er seit mehreren Jahren eine Anwendung für ein Smartphone, um es als mobiles 12-Kanal-EKG-Gerät mit berührungslosen Sensoren nutzen zu können. Damit kommt er der Persönlichkeit des im Jahre 2004 gestorbenen Physikers Professor Dr. Walter Masing, dem Wissenschaftler und Unternehmer, besonders nahe. Auch die anderen Wettbewerbsteilnehmer hat Benno König gewürdigt. Alle werden demnächst sehr wahrscheinlich ein sehr gutes Abitur machen.

 

Es war nach der Rede von Benno König kaum noch eine Überraschung. Alle erhielten als Erinnerungsgeschenk die kürzlich von Graham Farmelo unter dem Titel „Der seltsamste Mensch“ erschienene kurzweilig geschriebene, sehr lesenswerte Biografie von Paul Dirac. Diese bietet nicht nur Einblicke in Anforderungen an außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen, sondern auch in die Geschichte der Physik des 20. Jahrhunderts.

 

Den Festvortrag hielt Frau Professor Dr. Katja Schmitz vom Fachgebiet Biochemie der Technischen Universität Darmstadt. Zum ersten Mal referierte damit eine Wis­senschaftlerin bei diesem Festakt. Mit ihrer sympathischen, klaren Vortragsweise konnte sie trotz des schwierigen Themas die Zuhörer schnell für sich gewinnen.  Sie hat eine beeindruckende inter­nationale Karriere nachzuweisen. Ihr Veröffentlichungs­verzeichnis ist sehr umfangreich und weist vorwiegend Publikationen in englischer Sprache auf. In ihrem Vortrag ging sie auf die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) ein, die eine zentrale Rolle bei der körpereigenen Abwehr von Krankheitserregern spielen. Es war faszinierend in Filmen zu sehen, wie ihnen spezielle Signalproteine des Immunsystems (Chemokine) ihren Weg zum Entzündungsherd weisen. Im Team von Frau Professor Schmitz geht es darum, diese Vorgänge genauer zu verstehen und zu beschreiben. Damit wird die Grundlage für neue Thera­piekonzepte gelegt. Ihr Vortrag verdeutlichte zugleich, dass in diesem Bereich nur mit interdisziplinärer Forschung voran zu kommen ist. Die Biochemie, die Chemie, die Biologie, die Medizin, die Mikroskopie und die Bildverarbeitung sowie die Informatik sind wesentliche Bestandteile des Forschungsansatzes.

 

Wunderschön war wiederum die Begleitung der gesamten Veranstaltung durch Schüler der Musikschule Odenwald. Solisten waren Lovis Weller mit der Klarinette, Anna Klewar am Klavier und Anne Maurer mit ihrem Gesangspart. Dabei wurden sie von ihren Musiklehrern Jakob März, Peter Martin und Barbara Zintl unterstützt. Der Lions Club Odenwald möchte auf diese Weise den musikalischen Nachwuchs fördern und bietet den jungen Könnern mit dieser Veranstaltung eine gute Gelegenheit, ihr Können öffentlich vorzutragen.

 

Präsident Dr. Fischer schloss die gelungene Feier mit einem Dank an alle Mitwirkenden. Ein anschließender Empfang führte zu einem geselligen Gedanken­austausch unter den zahlreichen Besuchern. (sp)


Lions spenden Apfelsaft für Kindergärten

Mitglieder des Lions Clubs Odenwald bei der Apfellese
Mitglieder des Lions Clubs Odenwald bei der Apfellese

Seit 100 Jahren sind weltweit Mitglieder von Lions Clubs unter dem Motto „Wir dienen“ bemüht, durch persönlichen Einsatz einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation anderer Menschen zu leisten. Die Mitglieder des Lions Clubs Odenwald, der dieses Motto seit mehr als 50 Jahren in unserer Region umsetzt, haben diese Einsatzbereitschaft zum wiederholten Mal tatkräftig unter Beweis gestellt, indem sie fast zwei Tonnen Äpfel von den Streuobstwiesen des Arztehepaares Friedrich und Gabriele Dingeldey aufgelesen und in eine Beerfurther Kelterei gebracht haben, wo sie zu Apfelsaft verarbeitet wurden. Als Ergebnis dieser Aktion, deren Ertrag durch eine Zugabe der Kelterei noch aufgestockt wurde, konnten sich 16 Kindergärten im Odenwald darüber freuen, kurz vor Weihnachten jeweils fünf Kästen Apfelsaft als Spende zu erhalten. Viele leuchtende Kinderaugen haben den Überbringern des Safts den Einsatz gedankt, der nach Möglichkeit auch bei der nächsten Apfelernte wiederholt werden soll.


Jesu Sterbestunde wird zur musikalischen Sternstunde - Bachs Johannespassion kommt zur Aufführung

Großer Applaus für die Leistung

Der Lions Club Odenwald freute sich, mit einer Spende über 500 Euro in den Osterferien eine Aufführung der ganz besonderen Art unterstützen zu können.

Nach den letzten Klängen des entrückten Schlusschorals verharrten Zuhörer wie Musiker in andächtiger Stille, die gleichsam von der Dramatik und  Nachdenklichkeit der zweistündigen Aufführung von Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion gefüllt war. Danach setzte lang anhaltender Applaus in der Evangelischen Stadtkirche Michelstadt ein. Bis auf den letzten Platz war sie am Karfreitag (25.März) zur Sterbestunde Jesu Christi besetzt.

Die Zuschauer wurden nicht nur mit einer packenden und gleichermaßen anrührenden Aufführung dieses musikalischen Wunderwerks für ihr Kommen belohnt. Sie waren zudem Zeuge eines weit über die Region hinaus einmaligen Projekts, das seit nunmehr 8 Jahren ein- bis zweimal im Jahr Schule und Kirche, Profimusiker, erfahrene Chorsänger des Dekanats Odenwald und Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Michelstadt zusammenführt, um die Gipfelwerke der geistlichen Chormusik aufzuführen. 

Von manchen ungläubig bestaunt standen dort 40 Schülerinnen und Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe, verstärkt von Eltern, Lehrern und pensionierten Lehrern auf der Bühne. Zusammen mit den rund 40 Mitgliedern des Dekanatschors bildeten sie eine klangstarke Gemeinschaft, deren Besonderheit in der Mischung aus reifen Erwachsenenstimmen und dem frischen klaren Klang der Jugendlichen bestand. Ihnen gelang es wunderbar sowohl die dramatischen wie auch die besinnlichen Momente umzusetzen. Dabei schienen sie kaum Mühe mit den über weite Strecken extrem komplexen und stimmlich anspruchsvollen Partien zu haben.

Zu dem so verjüngten Chor gesellten sich ebenso jugendfrische Solisten, die an technischer Meisterschaft nichts vermissen ließen. Die Herkulesaufgabe des Erzählers (Evangelisten) meisterte Aljoscha Lennert (Tenor) stimmlich souverän und mit großer gestalterischer Bandbreite und Eindrücklichkeit. Zudem übernahm er noch die beiden Tenor-Arien, die zu den schwersten ihres Fachs gehören. Mit großer Stimme und erhabener Geste stellte sich ihm Frederic Moerth  (Bass) als Christus zur Seite. Die beiden sehr unterschiedlichen Bass-Arien erweckte er mit virtuoser und biegsamer Stimme zum Leben.  Von runder weicher Klangfarbe und klarer Führung bruchlos von der tiefen Lage bis ins hohe Register ist die Stimme der Altistin Sarah Mehnert geprägt, die geradezu traumhaft ihre Arien gestaltete, von denen die Arie „Es ist vollbracht“ besonders berührte. Barbara Zintls silbrig glitzernder Sopran vermochte die Schwerelosigkeit ihrer Arien „Ich folge Dir gleichfalls“ und „Zerfließe mein Herze“ voll zur Geltung zu bringen. Eine wichtige dramatische Funktion erfüllte Florian Conze (Bass) in seiner Rolle als Pilatus, der er stimmliche Gewalt in seinen Ausbrüchen aber auch zweifelnde Zurückhaltung zu verleihen vermochte. Ihre sängerische Begabung konnte zudem Livia Weller aus dem KlassikChor des Gymnasiums bei einem kurzen Einwurf als Magd zeigen.

Den Sängerinnen und Sängern stand mit der Kurpfalzphilharmonie Heidelberg ein kongeniales Ensemble zur Seite, das sich wunderbar in das musikalische Gesamtkonzept einfügte und dieses prägte. Die Hauptlast trug dabei die Continuogruppe bestehend aus Helmut Endlich (Cello) und Sungmo Schäffter (Orgel) die am musikalischen Geschehen über zwei Stunden ununterbrochen beteiligt waren. Hinzu traten einige Instrumental-Solisten und nicht zuletzt Arne Müller (Solo-Violine), der Leiter der Kurpfalzphilharmonie.

Die Gesamtleitung lag in den Händen unseres LF Dekanatskantor Hans-Joachim Dumeier, dem es durch sein klares und fesselndes Dirigat über zwei Stunden gelang Zuhörer wie Agierende durch alle Höhen und Tiefen der bewegenden Passionsgeschichte zu führen und so Chor und Orchester zu Höchstleistung zu motivieren.

Ihm selbst und seinem Mitstreiter Thorsten Klingelhöfer-Marquard (Gymnasium Michelstadt) waren denn auch die Rührung und Dankbarkeit anzumerken, angesichts der Besonderheit dieses Moments, in dem sich Jung und Alt, Kirche und Schule, Schüler und Lehrer und Kantoreisänger zusammen fanden, gemeinsam dieses Wunderwerk zum Klingen zu bringen.    


Lions-Kiwanis Benefiztennisturnier 2016

Flyer Lions-Kiwanis Benefiztennisturnier 2016
Flyer Lions-Kiwanis Benefiztennisturnier 2016
Das Turnier findet dieses Jahr zugunsten der Sprachheilschule Bad König und der Ballschule Odenwald statt. Los geht’s um 13:00h in der Tennishalle des Erbacher Tennishotels.

Wer kann mitspielen?
Mitspielen kann jeder, der weiß wie man einen Tennisschläger hält. Die Spieler werden ihrer Spielstärke entsprechend eingeteilt. So hat jeder Spass am Spielen.

Wie wird gespielt?
Jeder spielt drei Runden à 20 min. Zwischendurch kann man den anderen Spielern zuschauen oder eine Abkühlung an der Theke zu sich nehmen. Es wird entsprechend den Spielstärken in verschiedenen Klassen gespielt. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt!

Details zum Event findet Ihr hier in Flyer (PDF)