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Vortragsabend Fairness in Unternehmen, lohnt sich das?

Was du auch tust, tue es weise und bedenke die Folgen - mit diesem Satz schloss Dr. Laurenz Andrzejewski seinen Vortrag über den richtigen Umgang in Unternehmen, wenn Interessen nicht die gleichen sind. Als Kind erlebt man es meist in der Sandkiste: "Du bist gemein!" oder so ähnlich hört und fühlt sich die erste Erfahrung mit Fairness an.

Und auch später im Beruf gerät der Anstand ins Wanken. Wenn es eng wird, bleiben Respekt und Fairness oft auf der Strecke. Mit gravierenden und vor allem versteckten Folgen für das Unternehmen: Fehlzeiten, Ausfall durch Krankheit, erhöhte Fehlerquoten oder Fluktuation sind Konsequenzen aus mangelnder Fairness, die aber selten direkt gemessen werden können. Überhaupt, sagt Dr. Andrzejewski, geht es darum, den Menschen und die Persönlichkeit im Fokus zu behalten. Die Betroffenen haben ein Recht auf Antworten: warum ich und wie weiter? Und die Auswirkungen von Fairness gehen weit über die Betroffenen hinaus.

Am besten lernt man Fairness von Kindesbeinen an. Und da wären wir wieder in der Sandkiste. Hier können Kinder nicht nur eigene Erfahrungen machen, sondern Eltern ihren Sprösslingen richtungsweisende Unterstützung geben.

George C. Marshall Center Sicherheitsstudien in Garmisch – Partenkirchen.

Wer der Einladung unserer Präsidentin, Dr. Alexa Kaiser, zu einem Besuch im „George C. Marshall Europäisches Zentrum für Sicherheitsstudien“ in Garmisch- Partenkirchen gefolgt war, der erlebte Stunden mit hoch interessanten Informationen und Erkenntnissen.

Zu danken war dies den Herren Hauptfeldwebel Mark Winkler, Pressesprecher des Bildungszentrums und Dr. Sebastian von Münchow, Seminarleiter für Sicherheitsstudien. Schauplatz inmitten einer großartigen Bergwelt ein 1937 erbautes, ehemaliges Kasernengelände mit Gebäuden in bestem Zustand, ausgestattet mit modernsten Seminarräumen und Vortragssälen. Die Träger des nach dem Friedensnobelpreisträger George C. Marshall benannten und 1993 gegründeten deutsch – amerikanischen sicherheits- und verteidigungspolitischen Studienzentrums sind das Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten und das Deutsche Bundesministerium der Verteidigung. Das Bildungszentrum erhielt den Auftrag, demokratische Institutionen und Beziehungen im Bereich der Verteidigungspolitik zu fördern.  

Dieses Ziel versucht man durch Unterstützung friedlicher Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit und durch Festigung dauerhafter Partnerschaften unter den Nationen Europas, Nordamerikas, Osteuropas und Zentralasiens zu erreichen. Eine starke Mannschaft aus 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unterstützt von rund 30 deutschen Soldaten und zivilen Bediensteten sind an dieser internationalen Bildungseinrichtung tätig. Fünf Lehrgänge, die sich mit Fragen der regionalen, nationalen und internationalen Sicherheit befassen,  werden zwei bis drei Mal pro Jahr angeboten. Fachbezogene Sprachkurse runden das Bildungsangebot ab. Seit der Gründung haben mehr als 20.000 Teilnehmer an Konferenzen und Foren über europäische und zentralasiatische Sicherheitsthemen teilgenommen, 10.000 Mitglieder verschiedener Ministerien, Mandatsträger, Regierungsvertreter und militärische Führungskräfte haben Lehrgänge gebucht.

Der Fortbestand des Bildungszentrums stand aus Kostengründen zuletzt häufig infrage. Ein neues deutsch- amerikanisches „Memorandum  of  Agreement“ mit einer deutlich höheren Beteiligung Deutschlands von bisher 11,5 Prozent auf 25 bis 30 Prozent bei einem Jahresetat von derzeit 32 Millionen Euro soll den Fortbestand auf weitere Jahre sichern. Mit einem gemeinsamen Abendessen in der Kaserne endete ein eindrucksvoller Tag, der nachwirken wird.

Büchermarkt Umzug ist vollbracht.

Dank tatkräftiger Unterstützung vieler Helfer und mit einem von Thomas Garhammer zur Verfügung gestellten Anhänger konnte am 16.10. der Umzug des Büchermarktes über die Bühne gehen. Rund 700 Kisten mit sortierten und unsortierten Büchern mussten vom Jod-Schwefelbad ins alte Kuramt in Bad Wiessee transportiert werden. Dort wird auch in der Karwoche 2017 der traditionelle Büchermarkt stattfinden.

Rumänienhilfe Auch dieses Jahr wieder ein LKW.

Kommt er oder kommt er nicht? Und wenn er kommt – wann kommt er? Diese Fragen stellte sich Ingrid Thoma, Vorstand der Thoma-Stiftung und Ehrenmitglied des Lions Club Am Tegernsee seit Wochen. Und mit „er“ ist der Sattelschlepper gemeint, der wieder die gesammelten Hilfsgüter von Bad Wiessee nach Sighisoara (Schäßburg) in Rumänien bringen sollte. Weitere Informationen zur aktuellen Aktion der Rumänienhilfe finden Sie hier.

Von der Wiese und der Weide. Archehof Schlickenrieder.

Das war nur eine von eigentlich einfachen Fragen bei denen wir moderne und damit naturentwöhnte Menschen schon mal nachdenken müssen. Auf dem Archehof Schlickenrieder, Demonstrationsbiohof in Holzkirchen-Otterfing, führte uns Landwirt Georg Schlickenrieder über allerlei Grünes und durch die Stallungen verschiedener Tierarten.

Die ganz Ambitionierten durften sogar die Bunten Bentheimer wieder in den Stall bringen. Nebenbei lernten wie viel über biologische Landwirtschaft, das Murnau-Werdenfelser Rind, Bergschafe und erfuhren Interessantes zu einem durchdachten, markt- und naturverträglichen Hofkonzept.

Anschließend wurden wir mit allerlei Köstlichkeiten aus der eigenen Herstellung oder von regionalen Anbietern verwöhnt.

Vortragsabend. Gehirn auf vollen Touren.

Das Thema „Gehirn auf vollen Touren“ spornt schon an. Hurmorvoll und lebendig wurden uns die wesentlichen Eigenschaften des Gehirns vermittelt, die für unsere Merkfähigkeit zuständig sind. 

Insbesondere die Bedeutung von Bildern als Merkanker wurde herausgestellt und konnte von jedem Teilnehmer anhand einer kleinen Übung ausprobiert werden. Die „Kettentechnik“ funktionierte bei allen und lädt zur Umsetzung im Alltag ein. 

Die Teilnehmer blieben interessiert dabei und in guter Stimmung wurde die Diskussion beim anschließenden Essen weitergeführt.. 

Lanserhof Tegernsee. Auf leisen Sohlen durch ein interessantes Hotel.

Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Besucherraum war der beste Hinweis für die Attraktivität dieses Abends. Der Lanserhof Tegernsee ist zwar für Besucher zugänglich, legt aber größten Wert auf Ruhe und Diskretion für seine Gäste.

Während eine Gruppe auf leisen Sohlen einen Rundgang durch das architektonisch wie konzeptionell interessante Hotel absolvierte, hatte die andere Gruppe Gelegenheit für einen Vortrag rund um das Thema Mayr-Kur und Fragen an Frau Dr. Christiane May-Ropers.

Anschließend trafen wir uns in Piroch`s Christlwirt in Waakirchen zu einem zünftigen Abendessen. Der eine oder die andere waren froh, dass mehr auf den Tisch kam als eine Scheibe Brot und ein Glas Milch.

Vortragsabend Lebensqualität – erfülltes oder überfülltes Leben?

Zu dieser Frage referierte Dr. Dipl. Psych. Johannes B. Schmidt, Bad Wiessee, in einem interessanten, zuweilen sehr bewegenden Vortrag.

Er riet, qualitative Momente im Leben zu schaffen. Was vielen Menschen nicht gelänge. Da sie sich wie in einer Selbstphobie solchen Erlebnissen verschließen. Weil sie sich die Intensität ihrer eigenen Erfahrung nicht zutrauen. Irgendwann aber stellt fast jeder das Leben einmal in Frage - verursacht durch Rückschläge oder eine Krise. 

Und spätestens wenn die Spannkraft nachlässt, so Dr. Schmidt, kommen die Eindrücke tiefer rein und man ist leichter zu berühren. Dann begreifen wir, dass es nicht um Quantität, sondern um Qualität geht. Und Qualität drückt sich dabei meist in Beziehungen aus.

Wie schön, dass wir im Kreise der Lionsfreunde regelmäßig wertvolle Beziehungen erfahren dürfen. 

Mit dem Tuktuk nach Kaltenbrunn Präsidentenübergabe

Der Beginn des neuen Lionsjahres 2016/2017 war dieses Mal gekrönt mit der Besonderheit, erstmals seit dem Bestehen des LC Am Tegernsee, eine Frau an der Spitze begrüßen zu dürfen. Gebührend war der Empfang unserer Präsidentin, Dr.med. Alexa Kaiser, als sie mit einem liebevoll geschmückten „ Tuk Tuk “ von unserem LF Walter de Alwis , bei herrlichem Sonnenschein auf dem Gut Kaltenbrunn, mit ihrem fabelhaften Chauffeur LF Dr. Manfred Appel einfuhr. 

In zauberhafter Kulisse durfte auf der Terrasse eine kleine Abkühlung mit einem leckeren Aperitif genommen werden. Danach erfreuten sich alle Lions Freunde, Lions Freundinnen und Gäste an liebevoll eingedeckten Tischen im Saal, von der Präsidentin mit farblich unterschiedlichen Tischvasen versehen, Platz zu nehmen. Während das leckere Menü mundete, folgte, nach einer kurzen Begrüßung der Präsidentin, die offizielle Ämterübergabe durch unseren Past-Präsidenten Dr. Rudolf Schwandner. Dieser wurde von LF Jörn Hartwig mit der Past-Nadel ausgestattet und blickte dabei auf ein erfolgreiches, schweißtreibendes und sehr zufriedenes Präsidentenjahr zurück, bei dem auch seine Frau Christa für ihre tatkräftige und unermüdliche Unterstützung würdigend anerkannt wurde. 

Unsere Präsidentin bedankte sich beim Club für die besondere Ehre als erste Frau an der Spitze zu stehen und während der Kaiserschmarrn noch im Munde zerfließ, waren alle gespannt auf das neue Programmheft, welches ein weiteres tolles Lionsjahr mit spannenden Vorträgen und Exkursionen verspricht. Unsere LF Michaela Bürger ließ es sich nicht nehmen, den historischen Moment im Club aufzugreifen, welche Stellung heute auch Frauen in Führungspositionen einnehmen können. 

Bezug nehmend auf das neue Präsidenten Motto: „Menschliche Entwicklung - Kommunikation und menschliches Handeln“ beendete unsere Präsidentin den offiziellen Teil der Ämterübergabe mit dem Herausheben und nachdenklich stimmenden Worten, wie wichtig es ist, zu kommunizieren. Zusammen aktiv sein, ob alt oder jung, ob Mann oder Frau, ob schwarz oder weiß, entwickeln können wir uns in der Gemeinschaft am stärksten. We serve - mit Spaß und Freude.

Hirschbergler Theater 2016, am 27.11.16.

Auch in diesem Jahr findet wieder die Sondervorstellung der Hirschbergler statt. Weiter Informationen finden Sie hier.