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null Lionsclubs spenden für neue Tische für die Suppenküche

Lionsclubs spenden für neue Tische für die Suppenküche

Inge Rehhbein, Gründerin und Vorsitzende der Suppenküche, hatte die Gäste zu einer kleinen gemütlichen Kaffeerunde als Dankeschön eingeladen. Die Tische, an denen die Gäste saßen, wackelten bedrohlich und der Kaffee schwappte letztendlich über. Präsident Wolfgang Sonnabend vom Lions Club Gütersloh-Wiedenbrück sah sich die Tische genauer an und stellte fest, dass es einfache und ziemlich in die Jahre gekommene Bierzelttische waren, an denen die Gäste speisen müssen. Da waren sich die beiden befreundeten Clubs gleich einig, dass die Suppenküche auch im kommenden Jahr Unterstützung bekommen sollte und zwar in Form von neuen Tischen. Diese wurden nun offiziell übergeben. Für 2000 Euro haben die Lions von Tischlermeister Luggi Mannss Tische passend für den Speiseraum der Suppenküche anfertigen lassen. „Nichts quietscht und wackelt mehr. Wir sind überglücklich und hätten wir nicht gerade die Pandemie, könnten wir wahrscheinlich jeden Tag viele glückliche Besucher sehen, die nun nicht mehr aufpassen müssen, dass die Tische ins Wackeln kommen und die Suppe überschwappt“, bedankt sich Inge Rehbein für die tolle Unterstützung. Die ersten Tische waren noch aus dem Jahr 2002. Sie hätten viele Jahre ihren Dienst erfüllt und unzähligen Gästen die Möglichkeit zum gemeinsamen Essen geboten.
„Wir haben das sehr gerne gemacht, denn so offensichtlich wie bei unserem letzten Besuch, als wir mit ansehen mussten, wie sehr sich die Organisatoren hier mit einfachen Mitteln behelfen, sehen wir selten die Notwendigkeit“, betont Sonnabend. Es hat zwar im Sommer kein Benefiz-Golfturnier gegeben, aus dessen Erlös caritative Einrichtungen unterstützt werden, doch die beiden Clubs waren sich sofort einig, diese wichtige Unterstützung aus Rücklagen vergangener Aktionen zu nehmen.
Im weiteren Gespräch erläuterte Inge Rehbein, wie es derzeit läuft in der Suppenküche. Ihr und ihrem Team sei es wichtig gewesen, dass die Menschen, die sich keine warme Mahlzeit leisten können, auch weiterhin in der Suppenküche Essen bekommen. So haben sie die Fenster im Speiseraum als Durchreichen umfunktioniert und können über ein Podest das Essen kontaktlos ausgeben und zwar 150 Portionen pro Tag außer am Donnerstag. Und weil die Besucher ihr Essen nun außerhalb der Ausgabestelle verzehren müssen, hat die Suppenküche eigens Papiertüten angeschafft, damit die Gäste nicht mit der Suppenküchenschale durch die Stadt laufen müssen und womöglich geoutet werden. Sonnabend und der derzeitige Präsident des Lions Clubs Gütersloh-Teutoburger Wald, Dr. Erkan Uysal, waren beeindruckt von dem Engagement und das in diesen Zeiten, wo auch wichtige Spendengelder und Unterstützungen für den Verein wegfallen.
„Wir möchten gerne mit gutem Beispiel vorangehen und versprechen schon jetzt eine weitere Unterstützung während der Corona-Pandemie und hoffen, dass viele weitere Menschen diese wichtige Einrichtung gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit unterstützen“, so Uysal.