Asset-Herausgeber

Libyen-Nothilfe 2023 Update_Relaunch_Artikel

Beginn der Hilfsmaßnahmen in Libyen mit Lions-Unterstützung

Nach den schweren Überschwemmungen im Osten Libyens war schnelles Handeln gefragt. Schon am Folgetag des Spendenaufrufs wurden 20.000 Euro durch den Vorstand der Stiftung der Deutschen Lions freigegeben, mit denen die Lions in Vorleistung gehen. Die Summe steht unmittelbar für die Finanzierung der umfassenden Hilfsaktionen zur Verfügung, die wir gemeinsam mit unseren Partnern Help und action medeor und im Austausch mit lokalen Hilfsorganisationen umsetzen. 

Darüber hinaus antworteten viele Lions mit überaus großzügigen Spenden auf den Spendenaufruf vom 13. September. Eine Woche später beträgt der Spendenstand inzwischen 79.000 Euro. Im Namen der betroffenen Menschen in Libyen möchten wir uns noch einmal für die Hilfe und das Engagement der zahlreichen Spender bedanken.

In der Hafenstadt Darna wurden Matratzen und Decken ausgegeben. | action medeor / IBC / STACO
In Libyen sind die ersten Hilfsmaßnahmen angelaufen. | action medeor / IBC / STACO

Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser und Matratzen

Dank Lions-Spenden kann das Medikamentenhilfswerk action medeor zusammen mit seinen lokalen Partnern bereits jetzt konkrete Hilfe leisten. In einer ersten Projektphase werden etwa 200 Familien in der verwüsteten Hafenstadt Darna dringend benötigte Unterstützung erhalten. Rund 1000 Menschen werden auf diese Weise mit akuter Nothilfe versorgt. Die Betroffenen erhalten Nahrungsmittel, Wasser, Hygiene-Sets, Kleidung, Decken, Matratzen und Haushaltsgegenstände.

Soforthilfe dank lokaler Partnerorganisationen

Umgesetzt wird diese Hilfe zusammen mit lokalen Partnerorganisationen, mit denen action medeor bereits seit Jahren zusammenarbeitet. „Wir sind mit etablierten Partnern in Kontakt, die Teams vor Ort haben. Diese Hilfe wird weitestgehend vor Ort organisiert, daher werden wir so viele Hilfsgüter wie möglich lokal beschaffen“, erläutert Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor.

„Unsere Hilfen sollen insbesondere denjenigen Menschen zugutekommen, die alles verloren haben und sich nicht mehr aus eigener Kraft versorgen können, etwa weil sie nur ein geringes Familieneinkommen haben“, schildert Peruvemba. Parallel dazu ist man dabei, die Hilfsmaßnahmen zu organisieren und die Verteilung mit den lokalen Behörden abzustimmen.