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Ansprache

Ansprache

Wolfgang Tiersch, Governorratsvorsitzender Lions Deutschland und Governorratsbeauftragter für Special Olympics

Von Wolfgang Tiersch, Governorratsvorsitzender Lions Deutschland und Governorratsbeauftragter für Special Olympics

(31.08.2020) Seit nunmehr 2004 besteht die Zusammenarbeit zwischen Special Olympics Deutschland e.V. und Lions Deutschland, seit 2014 als offizielle Kooperationspartner und ich freue mich, dass die Kooperation stets mit Leben und aktiver Unterstützung vieler Lions bundesweit gefördert wird. Gern werden wir die bestehende Kooperation weiterführen um den Menschen mit geistiger Behinderung, den Special Olympics Athleten, als verlässlicher Partner hilfreich zur Seite zu stehen.

In vielen Bundesländern/Distrikten ist die Zusammenarbeit ein Selbstverständnis geworden; die noch ausstehenden Bundesländer/Distrikte wollen wir ebenfalls für die Unterstützung und als Multiplikatoren gewinnen. Darin sehen wir eine unserer derzeitigen Aufgaben.

Mit großer Sorge und Betroffenheit erkennen wir die besondere Situation der Menschen mit geistiger Behinderung durch die Covid19-Pandemie, aufgrund derer derzeit kaum ein Angebot für Bewegungssportarten existiert und es völlig unklar ist, wann dies wieder angeboten werden kann. Wir alle sind zu einem verantwortungsvollen Umgang und Einhaltung der Empfehlungen zur Vorsorge gefordert, um eine mögliche zweite Welle abzumildern. Diese Sorgfalt gilt es, auch für die Athleten, Trainer und Betreuer anzuwenden. Durch diese Ausgangslage wird die Arbeit derzeit für Special Olympics Deutschland nicht erleichtert.

Lions Deutschland nutzt die Zeit, um das Bewusstsein für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung weiter zu wecken und für die Thematik zu sensibilisieren.

Seit über einem Jahr haben wir mit einem Team begonnen, die Vorbereitung für unsere Unterstützung der Special Olympics World Games 2023 in Berlin zu planen. Vorhandene und weitere Multiplikatoren werden als Ansprechpartner in den einzelnen Distrikten etabliert um mit unserer Beteiligung in den Segmenten Host Town Programm, Opening Eyes und unter Einbindung der Leos im Unified Sportprogramm zu erfolgreichen Special Olympics World Summer Games 2023 beizutragen.

Ich bin zuversichtlich, dass die derzeitigen Einschränkungen unser Ziel, die gelebte Inklusion positiv zu beeinflussen, nicht beeinträchtigen. Mit dem bisherigen Engagement und Konzentration auf das, was machbar ist, wird es gelingen, die Arbeit von Special Olympics Deutschland, den Abbau von Vorbehalten und Inklusion in der Gesellschaft tiefer zu verankern.

Ich freue mich auf die vor uns liegenden gemeinsamen Aufgaben und Herausforderungen.

Bündeln wir unsere Kräfte für das Machbare um erfolgreich zu sein und die Special Olympics World Games 2023 in Berlin zu begleiten und lassen sie uns nicht über das reden, was nicht möglich ist.

Ihr

Wolfgang Tiersch    

Special Olympics Kiel 2018

Special Olympics Kiel 2018

Video des Partners Essilor vom Opening Eyes-Programm, an dem auch Lions beteiligt sind

Bildstrecke Special Olympics 2018 in Kiel

Kiel 2018

Kiel 2018

Bilder: Thomas Fandrey, Stefan Schwarz

Lions machen sich stark für Special Olympics

Lions machen sich stark für Special Olympics

Stefan Schwarz, Clinical Director Opening Eyes, untersucht einen Athleten. © k-enderlein@t-online.de

(06.10.2016) Als eine der größten Nichtregierungsorganisationen der Welt unterstützen die Lions seit vielen Jahren und in vielfältiger Weise die Special Olympics. Nun haben die deutschen Lions Clubs und Special Olympics Deutschland (SOD) ihre Partnerschaft erweitert. Künftig wollen die beiden Organisationen verstärkt als Partner auftreten und die jeweils andere Organisation fest in ihre Kommunikation integrieren.

Lions-Kernanliegen Augengesundheit
Das Engagement für Special Olympics leitet sich aus dem lionistischen Selbstverständnis ab. Seit rund 100 Jahren sind die Bekämpfung vermeidbarer Blindheit und die medizinische Versorgung sehbehinderter Menschen vorrangige Ziele der Lions. So lag es nahe, dass Lions mit dem Opening Eyes®-Programm die Augengesundheit der Athleten – und damit ihre Lebensqualität – verbessern helfen. Als Teil des Gesundheitsprogramms Healthy Athletes® wird hier die augenmedizinische Untersuchung und Versorgung der Athleten unterstützt. Seit 2004 konnten über 2.400 Athleten mittels Screening untersucht werden. 56 Prozent von ihnen erhielten eine eigens für sie angepasste Brille.

Bei jeder Veranstaltung sind mehrere Hundert ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Viele von ihnen sind Fachleute auf den Gebieten Augenoptik, Optometrie und Augenheilkunde, andere werden vor Ort eingewiesen. Ein überwiegender Teil der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind Lions.

Bewegung für alle: Wettbewerbsfreies Angebot
Ein fester Bestandteil des Sportprogramms von Special Olympics Veranstaltungen ist das Wettbewerbsfreie Angebot (WBFA), das die motorischen Grundlagen fördert und bei dem der Inklusionsgedanke eine wesentliche Rolle spielt: Hier können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam inklusiv Freude an Spiel und Bewegung haben. Künftig werden die Lions in die Entwicklung mit eingebunden und stellen während der Veranstaltungen freiwillige Helfer in diesem Bereich. Gemeinsames Ziel ist es, einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, der ein zunehmendes Angebot auf regionaler Ebene ermöglicht. SOD und Lions fördern dafür in ihren Strukturen die Zusammenarbeit auf lokaler und regionaler Ebene.

Club-Activitys für Special Olympics

Neben der nun ausgeweiteten strategischen Zusammenarbeit, den Helfereinsätzen und den Spenden bei Nationalen Spielen gibt es eine Vielzahl an individuellen Aktionen, die einzelne Lions Clubs oft seit Jahren in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Länderorganisation der Special Olympics auf die Beine stellen.

Dies können Läufe sein wie der „Lions meets Rollies“-Spendenlauf in Kempten, dessen Erlöse 2014 an Special Olympics Bayern gespendet wurden. Aber auch der Hungerlauf in Hessen wird schon seit einigen Jahren gemeinsam vom örtlichen Lions Club und Special Olympics Hessen veranstaltet. Ein Teil der Erlöse geht hier an Special Olympics Hessen. Ein weiteres Beispiel ist die Förderung von Athletinnen und Athleten durch Übernahme der Fahrt- und Anmeldekosten für die Teilnahme an den Spielen, wie es im letzten Jahr ein Lions Club in Ahrensburg praktiziert hat.

Bericht über die Special Olympics 2018 in Kiel (Newsletter des Distrikts Nord als pdf)